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Meinungsthread: Gibt es schon KIs, die programmieren können?

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  • Meinungsthread: Gibt es schon KIs, die programmieren können?

    Ich hoffe, ich habe hier das richtige Forum für die Minungsfrage gefunden. Ich weiß nicht, wie der aktuelle Stand der Forschung ist?

    In den Fachmedien liest man immer wieder von Erfolgen der KI.
    Angesicht der Konzeption von Test-Driven-Development ist es für mich durchaus vorstellbar, das schon zu KI oder Automaten geforscht wird, die programmieren können.

    Wie ist der aktuelle Stand der Forschunge und Technik zu Programmen, die Programmcode erstellen?
    Wie wird die Arbeit eines Programmierers in zehn Jahren aussehen?
    ...

    Bei den Antworten geht es nicht um richtig oder falsch, sondern nur um Meinung. Jede Antwort sollte mit den Worten beginnen: Ich denke, ich glaube, ich meine, ...

    Ich glaube, dass schon einige Firmen/Forschungsinstitute/Universitäten die hochgeladenen Programme bei Github etc. als Lernresourcen nutzen, um ihren KIs das Programmieren beizubrigen.

  • tomBuilder
    antwortet
    erste untersuchungen zeigen wohl, ja ki können helfen, allerdings abhängig vom nutzer:
    https://www.heise.de/news/Programmie...r-7217314.html

    eine weiterentwicklung, welche bei eigenleistungen eo ipso gegeben ist, wird somit behindert.
    letzlich schaden KI also --- derzeit

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  • rkr
    antwortet
    Ich nutze seit einigen Wochen bereits Copilot. Die 10 Euro, die das kostet, ist das Tool locker wert. Bei 20 Euro sehe ich das allerdings nicht mehr so klar.

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  • tomBuilder
    antwortet
    und es gibt was neues scbönes zum rumspielen:
    https://github.com/moyix/fauxpilot

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  • tomBuilder
    antwortet
    ich will an dieser stelle mal ein heise artikel verlinken,
    auch wenn die den wohl schon fast alle kennen:
    https://www.heise.de/news/Googles-KI...r-6347270.html

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  • tomBuilder
    antwortet
    Zitat von lstegelitz Beitrag anzeigen

    Terminator Judgement Day? Matrix? Klingt jedenfalls apokalyptisch...
    neuromancer ?
    https://en.wikipedia.org/wiki/Neuromancer

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  • lstegelitz
    antwortet
    Zitat von K313 Beitrag anzeigen
    In 10 Jahren werden die gegen KIs kämpfen müssen.
    Terminator Judgement Day? Matrix? Klingt jedenfalls apokalyptisch...

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  • VPh
    antwortet
    Gerade drüber gestolpert
    main-qimg-ff350566b5166502ea49aec19dcd2c4e.jpg

    Ansonsten sehe ich es ähnlich:
    Ich seh in den nächsten Jahren aber noch keine Revolution. Das wird Usern mehr Möglichkeiten geben und Entwickler untersützten, aber das dabei Entwickler überflüssig werden? Nee... da werden nur noch mehr Entwickler für nötig.

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  • tomBuilder
    antwortet
    Proggammieren ...

    wir werden zu was eine KI fähig ist, derzeit helfen sie bei sehr aufwendigen aufgaben enorm:

    https://www.zdnet.de/88395247/google...m-chip-design/

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  • hruendel
    antwortet
    Programmiere seit ca. zehn Jahren ERP-Systeme (Kunden- und Produktstämme, Fertigung und co.) und kann zurzeit kein KI in diesem Bereich vorstellen. Bei der Software bzw. Formularen geht es immer darum die gesetzlichen Vorgaben mit vorgaben des Benutzers abzustimmen. Alle Eingabefelder werden einzeln mit Interessen des Kunden abgestimmt. Jeder Punkt und jedes Komma müssen wie in der Engabe genau wie auf dem Druckformular stimmen.

    Wenn KI diese Software schreiben soll muss sie sich ständig mit ändernder Gesetzeslage und dem Kunden auseinander setzen. Zumal selbst der gebildete Kunde höchstens zu 20% weiß was er braucht. Der Kunde hat gewisse Vorstellungen. KI wird wohl wesentlich größeren Bedarf an Quellcode haben müssen als das Produkt das sie ausgibt.Wenn KI die Software nach Kundenwünschen programmiert wird man extrem andere Resultate sehen.

    Dabei ist zu beachten, dass nur sehr geringer Bruchteil der Kunden Kommunikationsdesign beherrscht. Kommunikationsdesign sind zum Beispiel die Piktogramme wie Wegweiser, Toilettenzeichen usw. in den Flughäfen und anderen Terminals die von den Menschen aus aller Welt gleich verstanden werden müssen. Die meisten meinen Kommunikationsdesign ist frei wie das Malen eines Bildes. Das ist Irrtum - es wird gelernt und es gibt gewisse Vorgaben.

    Das nächste Problem besteht darin dass, zwei unterschiedliche Personen die Welt total anders sehen. Interessen und Vorstellungen des einen stimmen nicht mit Interessen des anderen überein. Es gibt oft die Software die eine unterschiedliche Rechteverteilung voraussetzen. Beispiel – Onlineshop. Kunde kann kaufen, Verkäufer kann verkaufen, Kommissionierer kommissionieren, Chef muss Übersicht behalten. Der Kunde muss genau das erhalten was er bestellt hat. Und da sind wir wieder an der Stelle dass, jeder Punkt und jedes Komma an der richtigen Stelle stehen müssen.

    Das nächste Problem ist die Versionierung und Qualitätsmanagement. Jede vernünftige Software muss durch QS. Wer kontrolliert das? Der Kunde der statt einen Artikel zehn in den Korb packen kann?

    Und dieses Beispiel mit dem Thermostat… Da wird wohl PID-Regler damit gemeint. Die Läute die im Büro sitzen haben oft wenig Ahnung davon, dass die Heizung davor oft aufwendig eingestellt werden muss damit sie sich nicht aufschaukelt. Und da gibt es mittlerweile tatsächlich Thermostate die dieses Aufschaukeln verhindern.

    Jeder kann seine Meinung haben. Wenn ich das Wort „SmartThinks“ (Kühlschrank soll über Verbrauch der Druckerpatronen bescheid wissen und es weiter mitteilen usw.) oder „Industrie 4.0“ (Auslösung eines Ferigungsauftrags inklusive der Beschaffungskette durch Anklicken im Onlineshop) oder „KI“ höre frage ich mich wer das Ganze programmieren und testen soll?

    Ich hatte schon einen Kunden der allen Mitarbeitern einen Strichcodescanner kaufen wollte. Dem musste ich erklären dass, der Strichcodescanner kein Zauberstab ist und das alle Daten irgendwo gespeichert und alle Formulare die er für die Fertigung drucken wollte erstellt werden müssen.

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  • rkr
    antwortet
    Zitat von fastix Beitrag anzeigen

    Also wenn es einer KI gelänge, Programmcode zu erstellen, dann müsste man wohl damit rechnen, dass das Programm so sicher ist, wie etwa der „Autopilot“ von Tesla...
    Einfacher: Du bekommst keine fertigen Programme, sondern eine sehr viel bessere Vorschlagsfunktion für den Code, den du als nächstes brauchst. Und die KI macht dir eine simple Text-Zusammenfassung von einer Funktion oder Klasse, was dich auch auf mehreren Ebenen unterstützt.

    Heißt weniger Entwickler können in kurzer Zeit bessere Programme entwickeln. Das Handwerk sollte man natürlich beherrschen, damit das gut klappt.
    ​​​​
    WordPress/Trash-Entwicklern wird das nicht groß helfen. Die KI würde wahrscheinlich ständig gegen deren Interessen empfehlen.

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  • Padfina
    antwortet
    Ich finde die Meinungsvielfalt hier sehr spannend. Ich danke allen für ihre Zeit und Gedanken.

    Zitat von fastix Beitrag anzeigen

    Wenn es einem Menschen gelingen soll, eine KI dazu bringen, brauchbaren Programmcode zu erstellen, dann müsste er dieser sehr genaue Vorgaben machen. Der Aufwand dafür wäre wohl nicht kleiner als gleich selbst (mit einer brauchbaren IDE) zu programmieren.
    Nach meinem Eindruck meine heute viele mit KI die Simulation von neuronalen Netze, die sich sehr gut zur adaptiven Mustererkennung eignen.
    Als ich mit dem Programmieren anfing, wurde in der KI unter dem Schlagwort Expertensysteme ein ganz anderer Ansatz verfolgt: die Regel-basierte KI programmiert mit Prolog.

    Angesichts der struktur-definierenden Entwicklungen im Bereich von Design-Pattern, Test-Driven-Design frage ich mich, wann wir wohl regelbasierte Systeme zum Bauen von Code verwenden werden. (Und sei es `nur` als eine Subfunktion in der IDE ...)
    In Prolog könnte man das Prinzip der Programmierung gegen Schnittstellen gut realisieren.

    Zitat von fastix Beitrag anzeigen
    Was in zehn Jahren ist weiß kein Mensch. Aber den Krebs heilen wir schon seit hundert Jahren in zwanzig Jahren...
    ... und trotzdem fängt jede Weiterentwicklung mit Visionen und Ideen an.

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  • fastix
    antwortet
    Wie ist der aktuelle Stand der Forschunge und Technik zu Programmen, die Programmcode erstellen?
    [/QUOTE]

    Also wenn es einer KI gelänge, Programmcode zu erstellen, dann müsste man wohl damit rechnen, dass das Programm so sicher ist, wie etwa der „Autopilot“ von Tesla...

    Wenn es einem Menschen gelingen soll, eine KI dazu bringen, brauchbaren Programmcode zu erstellen, dann müsste er dieser sehr genaue Vorgaben machen. Der Aufwand dafür wäre wohl nicht kleiner als gleich selbst (mit einer brauchbaren IDE) zu programmieren.

    Was in zehn Jahren ist weiß kein Mensch. Aber den Krebs heilen wir schon seit hundert Jahren in zwanzig Jahren...

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  • tomBuilder
    antwortet
    Zitat von erc Beitrag anzeigen
    Das was in unsere Branche als KI verstanden wird, sind zurzeit selbst lernende Algorithmen. Das ist nicht mehr und nicht weniger. Wenn du meinst zur künstlichen Intelligenz gehört "Bewustsein", dann hast du einfach eine "andere" Definition.
    Jein, zum einen befördert die Werbung KI als selbstdenkede "Heilsbringer" nicht erst in der pandemie, zum anderen gab es in dder vergangenheit durchaus entzunhmende Menschen,
    welche versucht haben den Begriff KI (AI) etwas anspsruchvoller zu fassen; ich verweise mal auf "the emotijnal mashine"


    https://web.media.mit.edu/~minsky/eb1.html


    oder, wenn man es anders sehen mag:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Neuromancer-Trilogie

    https://zkm.de/de/event/2000/05/oswa...tomatentheorie

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Zitat von psoido Beitrag anzeigen
    xm22, überdenke doch mal bitte in aller Ruhe deinen Zitierstil.
    Nee, war schon mit Absicht, da solche Aussagen gern mal dahin tendieren, zu verschwinden, wenn die Leute noch mal drüber nachdenken.

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