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Meinungsthread: Gibt es schon KIs, die programmieren können?

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  • Meinungsthread: Gibt es schon KIs, die programmieren können?

    Ich hoffe, ich habe hier das richtige Forum für die Minungsfrage gefunden. Ich weiß nicht, wie der aktuelle Stand der Forschung ist?

    In den Fachmedien liest man immer wieder von Erfolgen der KI.
    Angesicht der Konzeption von Test-Driven-Development ist es für mich durchaus vorstellbar, das schon zu KI oder Automaten geforscht wird, die programmieren können.

    Wie ist der aktuelle Stand der Forschunge und Technik zu Programmen, die Programmcode erstellen?
    Wie wird die Arbeit eines Programmierers in zehn Jahren aussehen?
    ...

    Bei den Antworten geht es nicht um richtig oder falsch, sondern nur um Meinung. Jede Antwort sollte mit den Worten beginnen: Ich denke, ich glaube, ich meine, ...

    Ich glaube, dass schon einige Firmen/Forschungsinstitute/Universitäten die hochgeladenen Programme bei Github etc. als Lernresourcen nutzen, um ihren KIs das Programmieren beizubrigen.

  • rkr
    antwortet
    Zitat von fastix Beitrag anzeigen

    Also wenn es einer KI gelänge, Programmcode zu erstellen, dann müsste man wohl damit rechnen, dass das Programm so sicher ist, wie etwa der „Autopilot“ von Tesla...
    Einfacher: Du bekommst keine fertigen Programme, sondern eine sehr viel bessere Vorschlagsfunktion für den Code, den du als nächstes brauchst. Und die KI macht dir eine simple Text-Zusammenfassung von einer Funktion oder Klasse, was dich auch auf mehreren Ebenen unterstützt.

    Heißt weniger Entwickler können in kurzer Zeit bessere Programme entwickeln. Das Handwerk sollte man natürlich beherrschen, damit das gut klappt.
    ​​​​
    WordPress/Trash-Entwicklern wird das nicht groß helfen. Die KI würde wahrscheinlich ständig gegen deren Interessen empfehlen.

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  • Padfina
    antwortet
    Ich finde die Meinungsvielfalt hier sehr spannend. Ich danke allen für ihre Zeit und Gedanken.

    Zitat von fastix Beitrag anzeigen

    Wenn es einem Menschen gelingen soll, eine KI dazu bringen, brauchbaren Programmcode zu erstellen, dann müsste er dieser sehr genaue Vorgaben machen. Der Aufwand dafür wäre wohl nicht kleiner als gleich selbst (mit einer brauchbaren IDE) zu programmieren.
    Nach meinem Eindruck meine heute viele mit KI die Simulation von neuronalen Netze, die sich sehr gut zur adaptiven Mustererkennung eignen.
    Als ich mit dem Programmieren anfing, wurde in der KI unter dem Schlagwort Expertensysteme ein ganz anderer Ansatz verfolgt: die Regel-basierte KI programmiert mit Prolog.

    Angesichts der struktur-definierenden Entwicklungen im Bereich von Design-Pattern, Test-Driven-Design frage ich mich, wann wir wohl regelbasierte Systeme zum Bauen von Code verwenden werden. (Und sei es `nur` als eine Subfunktion in der IDE ...)
    In Prolog könnte man das Prinzip der Programmierung gegen Schnittstellen gut realisieren.

    Zitat von fastix Beitrag anzeigen
    Was in zehn Jahren ist weiß kein Mensch. Aber den Krebs heilen wir schon seit hundert Jahren in zwanzig Jahren...
    ... und trotzdem fängt jede Weiterentwicklung mit Visionen und Ideen an.

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  • fastix
    antwortet
    Zitat von Padfina Beitrag anzeigen
    Wie ist der aktuelle Stand der Forschunge und Technik zu Programmen, die Programmcode erstellen?
    Also wenn es einer KI gelänge, Programmcode zu erstellen, dann müsste man wohl damit rechnen, dass das Programm so sicher ist, wie etwa der „Autopilot“ von Tesla...

    Wenn es einem Menschen gelingen soll, eine KI dazu bringen, brauchbaren Programmcode zu erstellen, dann müsste er dieser sehr genaue Vorgaben machen. Der Aufwand dafür wäre wohl nicht kleiner als gleich selbst (mit einer brauchbaren IDE) zu programmieren.

    Was in zehn Jahren ist weiß kein Mensch. Aber den Krebs heilen wir schon seit hundert Jahren in zwanzig Jahren...

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  • tomBuilder
    antwortet
    Zitat von erc Beitrag anzeigen
    Das was in unsere Branche als KI verstanden wird, sind zurzeit selbst lernende Algorithmen. Das ist nicht mehr und nicht weniger. Wenn du meinst zur künstlichen Intelligenz gehört "Bewustsein", dann hast du einfach eine "andere" Definition.
    Jein, zum einen befördert die Werbung KI als selbstdenkede "Heilsbringer" nicht erst in der pandemie, zum anderen gab es in dder vergangenheit durchaus entzunhmende Menschen,
    welche versucht haben den Begriff KI (AI) etwas anspsruchvoller zu fassen; ich verweise mal auf "the emotijnal mashine"


    https://web.media.mit.edu/~minsky/eb1.html


    oder, wenn man es anders sehen mag:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Neuromancer-Trilogie

    https://zkm.de/de/event/2000/05/oswa...tomatentheorie

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  • xm22
    antwortet
    Zitat von psoido Beitrag anzeigen
    xm22, überdenke doch mal bitte in aller Ruhe deinen Zitierstil.
    Nee, war schon mit Absicht, da solche Aussagen gern mal dahin tendieren, zu verschwinden, wenn die Leute noch mal drüber nachdenken.

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  • erc
    antwortet
    Zitat von psoido Beitrag anzeigen
    Die KI, die in aller Munde ist, ist nur ein Werkzeug.
    Das was in unsere Branche als KI verstanden wird, sind zurzeit selbst lernende Algorithmen. Das ist nicht mehr und nicht weniger. Wenn du meinst zur künstlichen Intelligenz gehört "Bewustsein", dann hast du einfach eine "andere" Definition.

    Ja, und auch unsere selbst lernenden Algorithmen sind derzeit noch strohdumm. Ein Kind zeigst du 3 Katzen und 2 Hunde und es kann die auseinanderhalten. Ein Computer zeigst du 1 Million Hunde und Katzen und es passt trotzdem nicht 100%. Das ist überspitzt, mit Transfer Learning geht das bei weiten besser, aber vieles wird derzeit einfach nur über enorme Rechenkapazität weg gemacht. Das GPT-3 Model, auf was Microsoft in dem oben verlinkten Artikel aufbaut (state of the art für nlp), bräuchte fürs Training auf einer highend GPU über 300 Jahre Rechnezeit. Verrückt... da hast du allein für den Strom schon eine 1/4 Million auf der Rechnung stehen. Wir werden da in den nächsten Jahren noch enorme fortschritte machen, aber dass der Computer anfängt zu "denken", wird wahrschenlich noch etwas länger dauern (hoffentlich!?).

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  • psoido
    antwortet
    xm22, überdenke doch mal bitte in aller Ruhe deinen Zitierstil.

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  • xm22
    antwortet
    Zitat von psoido Beitrag anzeigen
    Wenn es um KI geht, wird immer ein Thermostat erwähnt. Es regelt vollautomatisiert. Ist es intelligent? Was sind die Ansprüche an "intelligent"? Manche sprechen Tieren Intelligenz ab. Andere sogar einigen Menschen. "Die Intelligenz", das sind nur die höher Gebildeten. Der Pöbel gehört nicht dazu. Der hat nur zu funktionieren.

    Was ist "Bewusstsein"? = bewusst sein. Also ein Individuum ist sich seiner Existenz bewusst. Und was für eine Rolle spielt dabei das Unbewusste? Was ist, wenn die eigene Existenz nur unbewusst ist? Die meisten lebensnotwendigen Funktionen geschehen unbewusst (atmen, Herzschlag, Verdauen, ...). Was ist der Unterschied zwischen Bewusstsein und Selbstbewusstsein?

    Was den Mensch vom Tier scheinbar unterscheidet ist die Fähigkeit zur Reflexion und zur Selbstreflexion. Werden KIs jemals dazu im Stande sein? Das wäre so etwas wie ein Thermostat, dass die Temperatur an seine eigenen Bedürfnisse anpasst. Dazu muss es auch für die Energie zum Heizen sorgen. Da ein Thermostat an sich ziemlich anspruchslos ist, wird das nicht vergleichbar sein mit einem Menschen. Und so stellt sich die Frage, ob der Vergleich Mensch-Maschine bezüglich Intelligenz nicht sowieso völlig falsch verstanden wird. Der Maschine müssten erst einmal Bedürfnisse eingepflanzt werden, damit sie darauf reagieren kann. Am Ende muss die Maschine komplett in das Ökosystem integriert werden, um ein Bestandteil davon zu sein, und zudem (bedingt) autonom.

    Die KI, die in aller Munde ist, ist nur ein Werkzeug.
    Ich glaube, es macht keinen Sinn, hier einen metaphysischen Diskurs anzufangen. Die eigentliche Fragestellung ging in eine völlig andere Richtung.

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  • psoido
    antwortet
    Wenn es um KI geht, wird immer ein Thermostat erwähnt. Es regelt vollautomatisiert. Ist es intelligent? Was sind die Ansprüche an "intelligent"? Manche sprechen Tieren Intelligenz ab. Andere sogar einigen Menschen. "Die Intelligenz", das sind nur die höher Gebildeten. Der Pöbel gehört nicht dazu. Der hat nur zu funktionieren.

    Was ist "Bewusstsein"? = bewusst sein. Also ein Individuum ist sich seiner Existenz bewusst. Und was für eine Rolle spielt dabei das Unbewusste? Was ist, wenn die eigene Existenz nur unbewusst ist? Die meisten lebensnotwendigen Funktionen geschehen unbewusst (atmen, Herzschlag, Verdauen, ...). Was ist der Unterschied zwischen Bewusstsein und Selbstbewusstsein?

    Was den Mensch vom Tier scheinbar unterscheidet ist die Fähigkeit zur Reflexion und zur Selbstreflexion. Werden KIs jemals dazu im Stande sein? Das wäre so etwas wie ein Thermostat, dass die Temperatur an seine eigenen Bedürfnisse anpasst. Dazu muss es auch für die Energie zum Heizen sorgen. Da ein Thermostat an sich ziemlich anspruchslos ist, wird das nicht vergleichbar sein mit einem Menschen. Und so stellt sich die Frage, ob der Vergleich Mensch-Maschine bezüglich Intelligenz nicht sowieso völlig falsch verstanden wird. Der Maschine müssten erst einmal Bedürfnisse eingepflanzt werden, damit sie darauf reagieren kann. Am Ende muss die Maschine komplett in das Ökosystem integriert werden, um ein Bestandteil davon zu sein, und zudem (bedingt) autonom.

    Die KI, die in aller Munde ist, ist nur ein Werkzeug.

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  • Zeichen32
    antwortet
    Zitat von hellbringer Beitrag anzeigen
    Und wenn ich mir die technische Entwicklung von persönlichen Assistenten wie Apple Siri ansehe, haben wir noch viele Jahrzehnte, bis es Maschinen gibt, die wirklich verstehen, was Menschen wollen. Denn obwohl da ein Milliarden Euro starkes Unternehmen dahinter steckt, scheitern Anfragen oft schon an sehr banalen Dingen. Von komplexen Aufgabenstellungen ganz zu schweigen.
    Wobei man hier anmerken muss, dass einzige was an Siri, Alexa, etc. KI ist, ist die Spracherkennung. Im Grunde sind sie aufgebaut wie jeder andere Tag basierter Bot wie man es aus den 90er kennt.
    Also wenn der Satz die Intension X hat, dann führe Aktion Y aus. Das wird ua. auch deutlich, wenn man sich mal das Entwickler (Skill) SDK dazu anschaut.

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  • erc
    antwortet
    Microsoft hat letzte Woche das angekündig: https://blogs.microsoft.com/ai/from-...ered-by-gpt-3/
    Ich seh in den nächsten Jahren aber noch keine Revolution. Das wird Usern mehr Möglichkeiten geben und Entwickler untersützten, aber das dabei Entwickler überflüssig werden? Nee... da werden nur noch mehr Entwickler für nötig.


    Natürlich ist 5G voraussetzung für vollautonoames Fahren in Deutschland. Wer da nur wieder Vorstandsposten und Köfferchen verteilt hat...

    Was Tesla aktuell kann ist schon beeindruckend. Siehe zum Beispiel: https://www.youtube.com/watch?v=9ARiJSGvfww (Google weiß was es mir für Videos vorschlagen muss ) Sicherlich wird das noch einige Jahre dauern bis das solide Funktioniert, aber trotzdem ist das Hammer. (auch 10 Jahre würden mich nicht wundern)

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  • hellbringer
    antwortet
    Zitat von Meister1900 Beitrag anzeigen
    das gibt es schon längst, nennt sich zb bei tesla FSD (Full Self-Driving) und kostet in deutschland 7500 aufpreis
    In Deutschland etwa ist ein vollautonomes Fahren außerhalb eigens festgelegter Bereiche wohl auf längere Sicht nicht möglich. Im Koalitionsvertrag hatten sich Union und SPD 2017 immerhin darauf geeinigt, „die rechtlichen Voraussetzungen für vollautonome Fahrzeuge (Stufe 5) auf geeigneten Infrastrukturen schaffen“ zu wollen. Das solle bis zum Ende der Legislaturperiode 2021 geschehen. Ein Arbeitsentwurf soll jetzt vorliegen, schreibt das Handelsblatt. Eine der Voraussetzungen für vollautonomes Fahren ist zudem die Versorgung mit 5G-Mobilfunk. In Deutschland sollen urbane Räume und Hauptverkehrswege bis 2025 mit dem neuen Mobilfunkstandard abgedeckt sein.
    https://t3n.de/news/vollautonomes-fa...-elon-1298226/

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  • Meister1900
    antwortet
    Zitat von hellbringer Beitrag anzeigen
    KIs sind sehr gut im Erkennen von Mustern. Zeige einer KI 1000 Hundebilder, und sie kann wenn sie gut ist 999 davon erkennen. Aber auch das hat Grenzen. Siehe selbstfahrende Autos. Bis dahin ist es noch ein weiter weg. Am Anfang wird das erst in einem sehr begrenzten Rahmen brauchbar funktionieren, z.B. auf der Autobahn, wo es weniger unvorhersehbare Ereignisse gibt. Ich bin zwar ein Fan davon und wäre einer der ersten, der so ein Auto möchte, aber ich sehe das nicht in den nächsten 10 Jahren. Meine Einschätzung nach Bauchgefühl wären 30 bis 40 Jahre, bis ein KI-gesteuertes Auto wirklich überall fahren kann/darf.
    das gibt es schon längst, nennt sich zb bei tesla FSD (Full Self-Driving) und kostet in deutschland 7500 aufpreis

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  • xm22
    antwortet
    Programmcode ist ja nur ein Werkzeug um der Maschine zu sagen, was sie tun soll. Ein Programmierer ist irgendwie das Bindeglied zwischen Mensch und Maschine. Er muss einerseits den Auftraggeber, also den Menschen verstehen, was er eigentlich haben will und das wird dann so umgesetzt, dass der Computer großteils das Gewünschte macht. Und das ist nicht so einfach, wie es sich anhört, da Menschen recht unterschiedlich sein können und jeder seine individuellen Ideen für das Richtige hält.
    Das ist exakt das, was ich mit
    Was ein Problem bleiben wird, ist die präzise Problemstellung und -Lösung.
    meine

    Es kommt darauf an, was mit KI gemeint ist. Ich glaube sogar, dem Fragesteller geht es gar nicht um KI, sondern darum, wie automatisiert Code geschrieben wird und wie einfach ein "Laie" damit klar kommt. Ich könnte mir vorstellen, der reine Aspekt des Programmierens wird in ein paar Jahren in den Hintergrund treten.

    Mal über den Tellerrand hinausgeschaut: Bedenkt doch mal, wie ineffizient und unnötig schwierig es ist, dem Computer per eingeschränktem Alphabet mitzuteilen, was er machen soll. Das ginge doch auf einer visuellen Ebene viel intuitiver. Und nagelt mich jetzt nicht darauf fest, wie es HEUTE mit low-code aussieht. Schaut euch Jimdo, Wordpress und andere CMSe an, wie weit man dort ohne eine Zeile HTML, JS und CSS kommt. Und solche Sachen werden immer mächtiger werden.

    Wie gesagt: Ich glaube, wie auch heute bereits besteht weiterhin die Herausforderung im ganzheitlichen "Denken" und im Formulieren einer Lösung. Und bis das automatisiert funktioniert, vergeht in der Tat noch ein Weilchen..

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