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    Hallo

    Das Thema beschäftigt mich immer wieder. Javascript in der Hauptnavigation - ja oder nein. Habe heute etwas über easyFramework gelesen und wollte mich damit mal etwas spielen. Habe dann gesehen, dass die Hauptnavigation mit JS gemacht wurde. Wenn ich JS deaktiviere, sehe ich kein Untermenü mehr und kann auf die Seiten nicht mehr zugreifen.
    Wie sollte man das normal regeln? User die keine JS aktiviert haben, haben einfach Pech oder muss eine Navigation auch ohne JS gehen?

    Ich denke mir immer wieder, wer mit IE5 unterwegs ist, der ist einfach selber Schuld, wenn nicht alles so angezeigt wird, wie es sollte. Kann man das auf JS auch so übertragen? Wer kein JS aktiviert hat, soll selber schauen, wie er navigieren kann. Oder muss man auch für solche User eine Navigationsmöglichkeit anbieten?

    Ich würde gerne eure Meinungen wissen.

  • #2
    Sollte man komplett von der Zielgruppe abhängig machen. Wenn du eine Seite für ein Krankenhaus machst, sollte es auf jeden Fall ohne JS und auch mit dem IE6 noch funktionieren.

    Baust du eine Gamingseite, kann man den IE meistens getrost komplett ignorieren und auch JS voraussetzen.

    Machst du etwas gemischtes, z.B. für einen Verein oder eine Chorgruppe, kann man JS schon voraussetzen, aber man sollte bestimmt auch bis zum IE7 runtergehen.

    Pauschal kann man so etwas nie beantworten.

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    • #3
      Grundlegende Seitenfunktionen sollten meines Erachtens auch ohne JS funktionieren.

      - https://en.wikipedia.org/wiki/Unobtrusive_JavaScript

      Das war vor zwei, drei Jahren mal eine Sache…

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      • #4
        Sowie als auch - Notwendige Funktionalität immer gewährleisten, Fallsbacks für das geschnörkel einbauen, die meisten "Popup"-Navigationen kannst du sogut wie in CSS nachbauen ( ab CSS3 sogar Animationen ).

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        • #5
          Bau die Navigation einfach über HTML Listen mit Verschachtelung auf, mach das Dropout per CSS und über Javascript kann man das ganze dann noch mit schicken Effekten versehen.

          Ein Aspekt des ganzen ist nämlich nicht nur Usability sondern auch Suchmaschinenoptimierung und der Google-Bot hat üblicherweise kein Javascript aktiviert. Deine Seite ist also auch für die Crawler der großen Suchmaschienen viel einsehbarer - und verständlicher - wenn die Navigation auch ohne Javascript funktioniert.

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          • #6
            Ich glaube, der Vollblutprofi schreibt gleich zwei Versionen, wobei die JS-Version per JS selber an die Stelle des reinern HTML-Vertreters gesetzt wird.

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            • #7
              Viele Seiten doppeln die Submenüstrukren und verlinken die Hauptpunkte herkömmlich. Dann schreiben sie mit Javascript das Hauptmenü bspw. auf ein Dropdown-Menü um.

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              • #8
                Ich halte es für sinnvoll, es mit JavaScript zu machen. Denn z.B. bei einem LogIn werden Cookies gesetzt, und wenn der Nutzer das blockt, ist das dann auch seine Schuld. Du kannst ja in dem <noscript> - Tag schreiben, dass JS benötigt wird.

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                • #9
                  Mach doch gleich in Flash. Wozu Barrierefreiheit.

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                  • #10
                    Zitat von no92 Beitrag anzeigen
                    Ich halte es für sinnvoll, es mit JavaScript zu machen. Denn z.B. bei einem LogIn werden Cookies gesetzt, und wenn der Nutzer das blockt, ist das dann auch seine Schuld. Du kannst ja in dem <noscript> - Tag schreiben, dass JS benötigt wird.
                    Nicht zwingend. Ich halte es für Sinnvoll dem User die Wahl zu lassen entweder Javascript zu nutzen oder halt nicht, ohne Leistungseinbuße meines Dienstes. (Ja ich weiß, das tritt wieder die nächste Lawine los, deswegen vorab: solang das aus technischer Sicht auch praktikabel bleibt.)

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                    • #11
                      Was mich ernsthaft schockiert, ist die Tatsache, dass man das offenbar diskutieren muss.

                      Es fühlt sich irgendwie mehr und mehr so an, als gäbe es eine neue Generation von JS-Leuten, die nur auf die Präsentation im Client fixiert sind und die das Zusammenspiel mit dem weiteren Kosmos „Web(design)“ nicht mehr wirklich interessiert.

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                      • #12
                        Ich finde, wie ApoY2k es bereits gesagt hat, dass das effektiv von der Zielgruppe abhängig ist. Heutzutage deaktiviert kaum einer mehr JavaScript und die wenigen, die es tun, tun es doch halbwegs intelligent und wissen, dass ein Großteil der Seiten für sie dann Einschränkungen enthält. Dann aktiviert man für eben diese Seite JavaScript oder verlässt die Seite, um den Entwickler der Seite zu strafen, weil er seine Randgruppe vernachlässigt hat.

                        Ich war vor etwa zwei Jahren der Auffassung, dass ich auf JavaScript für Hauptfeatures auf meiner Website verzichten sollte, habe dann aber nach 1 Jahr Logging rausgefunden, dass abgesehen von diversen Bots, die kein einziger Besucher JavaScript abgeschaltet hatte.

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                        • #13
                          https://de.wikipedia.org/wiki/Unobtrusive_JavaScript
                          https://de.wikipedia.org/wiki/Progressive_Verbesserung
                          https://de.wikipedia.org/wiki/Graceful_degradation
                          https://de.wikipedia.org/wiki/Barrierefreies_Internet
                          https://de.wikipedia.org/wiki/Semantisches_Web

                          Sorry für den Linkdump, aber irgendwie… Ich würde es zumindest gern schaffen, rüberzubringen, was ich meine.

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                          • #14
                            Da sollte man auch mal einen Blick drüber geworfen haben: http://blog.selfhtml.org/2005/12/17/...script-einsatz

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                            • #15
                              Der Artikel feiert morgen seinen siebten Geburtstag?

                              (Merke ich an, weil sich die Argumentation doch in „weiten“ Teilen darauf stützt, dass der IE irgendwas nicht kann oder dass Technologien insgesamt nicht ausgereift sind.)

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