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  • #16
    Also das man Preise auch mal verhandeln muss ist mir ja nicht neu, aber das man dann so tief geht.. da hat wohl jemand beim verhandeln nicht aufgepasst.

    Aus Eigener Erfahrung würde ich jedem raten bei solchen Preisen wirklich acht zu geben. Wer sich solche Preise "leisten" kann ist entweder nicht in der "Liga" professionelle Anwendungen anbieten zu können oder arbeitet Schwarz und hinterzieht Steuern.

    Das die Kosten höher liegen als man denkt hat schon seine Gründe so. Es herrscht ein starker Markt, daher werden die Preise schon nicht allzu stark variieren. Sollte es aber doch wirklich so niedrig sein, dann kann da einfach etwas nicht stimmen.


    Vorrangig ist folgendes zu beachten:
    Auffällig ist jedoch, das doch recht viele Entwickler, binnen 2 Tagen soviel Zeit haben, da könnte man doch direkt denken irgendwie stimmt hier Angebot und Nachfrage nicht. Aber gut das ist eine andere Geschichte.
    Es ist nicht so das jeder Web-Entwickler täglich seine 8 Arbeitsstunden einen Auftrag hat und dauerhaft etwas verdient. Dieser muss dauerhaft Akquise treiben und am besten auch mit diversen Suchmaschinen leicht gefunden werden, da spielt aber die Konkurrenz schon mit und es wird schwieriger, solange man keine Qualifikationen aufweisen kann.
    Wenn man jetzt hier und da mal ein kleinen Auftrag an Land zieht und "nur" 10-20€ die Stunde nimmt, ist man ganz schnell Insolvent.

    Angenommen man zahlt 500€ für die Miete, 100€ Nebenkosten, 100€ WasserStromInternet, 200€ Nahrungsmittel, sind wir bei 900€, runden wir das mal auf 1000€.

    Das heißt man muss 100 Arbeitsstunden á 10€/h arbeiten bzw. 50 Arbeitsstunden á 20€ für 1000€.

    Wäääääre da nicht noch Dr.Lohnsteuer und Mr. und Mrs. Sozialversicherungen.

    Sagen wir mal grobe 40% gehen von den 1000€ weg.. dann kommt ja noch Prof. Einkommensteuer IX von Hellsing.

    Sind wir mal nett und belassen es bei 50% von den 1000€, also 500€ nur noch. Das heißt man muss noch mal doppelt so viele Arbeitsstunden aufweisen. Also 100-200 Arbeitsstunden.

    Eine Woche = 7 Tage - 2 Tage Wochenende = 5 Tage
    1 Tag = 8 Arbeitsstunden
    1 Monat = 4 Wochen

    5*8 = 40 Stunden die Woche * 4 = 120 potenziell mögliche Arbeitsstunden im Monat möglich.

    120 * 10€ = 1200€ von benötigten 2000€
    120 * 20€ = 2400€ von benötigten 2000€

    Hat man jetzt wirklich PERMANENT einen Auftrag am laufen, kann man den Monat überleben. Dafür kann man sich keinen Luxus gönnen und kaum etwas sparen. Man kauft sich ein Snickers da, eine Pizza hier und hat schnell seine übrigen 400€ weg.

    Gehen wir von der Realen Welt aus und einem Unternehmen das nicht Microsoft heißt.. sind das deutlich weniger Arbeitsstunden, dann kommen Kunden die Stress machen, nicht zahlen wollen oder immer wieder irgendwelche Änderungen haben und sich mal nicht melden.. Schnell hat man schon kein Geld mehr.

    Das passiert nicht, wenn man realistische Preise nimmt und saubere Kunden auswählt. Dann läuft alles so wie man es gerne haben möchte.



    P.S. Ich neige gerne zu Übertreibungen und Metaphern, lasst euch davon nicht stören.

    P.P.S Eventuell leuchtet es jetzt auch warum manche es nicht bei 8 Arbeitsstunden pro Tag belassen.. manch einer Arbeitet auch gerne mal seine 12+ Stunden am Tag

    P.P.P.S Ich wurde bereits auf mein Rechenfehler aufmerksam gemacht. Bitte beachtet dabei das es viel mehr Ausgaben gibt die getätigt werden "sollten".

    Gruß
    Spiegel Funktion Live: https://www.youtube.com/watch?v=JI3Df7-KFtw

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    • #17
      Lass Dir von den ganzen Leuten dir hier ein Angebot gemacht haben doch einmal die Steuernummer geben. Ich wette dann bleibt davon kein einziger über...

      Ich glaube die meisten, die so günstig versuchen an eine Software zu kommen wissen gar nicht was sie da eigentlich machen. Wenn ich mir eine Software schwarz machen lasse, dann ist es nicht nur so, dass ICH dafür verklagt werden kann und ordentlich Strafe zahlen muss wen es heraus kommt, sondern es ist auch noch so, dass ich keinerlei Möglichkeit habe auf Nachbessrung oder Reklamationen zu bestehen. Und das ist ja wohl gerade bei einer Software, wo sich Fehler meist erst späer herausstellen, ein absolutes NoGo. Im Endeffekt habe ich für etwas bezahlt was ich überhaupt nicht gebrauchen kann.

      Gruß

      Claus
      Pre-Coffee-Posts sind mit Vorsicht zu geniessen!

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      • #18
        Wenn ich mir eine Software schwarz machen lasse, dann ist es nicht nur so, dass ICH dafür verklagt werden kann und ordentlich Strafe zahlen muss wen es heraus kommt,
        Das stimmt so mW. nicht. Das größte Problem hat der Auftragnehmer. http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzarbeit#Rechtsfolgen
        --

        „Emoticons machen einen Beitrag etwas freundlicher. Deine wirken zwar fachlich richtig sein, aber meist ziemlich uninteressant.
        Wenn man nur Text sieht, haben viele junge Entwickler keine interesse, diese stumpfen Texte zu lesen.“


        --

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        • #19
          sorry TE, aber deine berechnungen (200 eus essen bspw.) dein eintrainiert vorkapitalistisches denken, und das outing als privatperson, du (...) .mich an.
          @others:
          dass die berechnung für der lebensgrundlage eines freelancers unter dem hart-4 satz liegt, scheint keinen von euch zu stören.
          @daten-k:
          schön, dass du den post nach dem x-ten bier verstehen konntest

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          • #20
            Hm, kurz überflogen, unter zwei Manntagen ist man bei dem Projekt nicht dabei, also sind 800 Schluffen (netto) schon anzusetzen.

            @moma: nüchtern kann man dein Post offensichtlich nicht verstehen...
            Edit: nun sieht es schon besser aus, unabhängig vom Pegel

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