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Was darf man eigentlich heute alles benutzen?

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  • Was darf man eigentlich heute alles benutzen?

    Hallo,

    ich habe mir in letzter Zeit mal die Frage gestellt, was ein Webdesigner heute alles benutzen "darf". Hauptsächlich geht es mir darum um Technologien des Webs.
    Bei meiner Arbeit (zusammen mit Google Analystics ) ist mir aufgefallen, dass doch ein Großteil der Nutzer keine aktuellen Browserversionen haben. Ein anderer Teil surft mit 1024x768, wieder ein anderer hat JavaScript deaktiviert.
    Der Webdesigner bzw. an dieser Stelle der Webanwendungsentwickler fragt sich an dieser Stelle, Kompatiblität oder Komfort?
    Ich selbst bin ja eigentlich jemand, der immer gerne neue Sachen ausprobiert und meistens dann auch nutzt und ausschöpft.

    Besonders wenn ich mir jetzt einmal anschaue, wie meine Arbeit ankommt. Bis jetzt hat sich noch keiner meiner Kunden beschwert, dass irgendwas an meinen Anwendungen aus rein technischer Sicht nicht funktioniert. Das liegt allerdings auch daran, dass ich meist nur mit einfachen JavaScripts arbeite und man das Programm auch noch immer gut benutzen kann, wenn man JavaScript deaktiviert hat.

    Bei gewissen Neuerungen lege ich aber auch Widerspruch ein. Wenn ich zum Beispiel eine Webseite slice, dann doch immer nach dem XHTML 1.0 Standard mit CSS. Doch ein komplett tabellenloses Design würde ich ablehnen. Entweder mache ich etwas falsch, oder ältere Browser können wirklich keinen float Befehl interpretieren und stellen die Seite falsch dar. Das darf bei meiner Arbeit natürlich nicht vorkommen. Außerdem schaue man sich den Opera Mini 3 (wenn auch nur Beta) an, damit ist das Hauptargument für tabellenlose Designs nur noch heiße Luft. Nun ja, über das Thema lässt sich streiten - aber bitte nicht hier.

    Was würdet ihr sagen, kann man heute schon guten Gewissens z.B. transparente PNG's, JavaScript, AJAX, Flash, etc. benutzen, ohne dass man sich Gedanken über komplizierte Fall-Back-Lösungen machen muss und sich damit aufs Wesentliche konzentrieren kann?

    In diesem Sinne...


    mfg
    Link

  • #2
    Re: Was darf man eigentlich heute alles benutzen?

    Zitat von GSJLink
    kann man heute schon guten Gewissens z.B. transparente PNG's, JavaScript, AJAX, Flash, etc. benutzen, ohne dass man sich Gedanken über komplizierte Fall-Back-Lösungen machen muss und sich damit aufs Wesentliche konzentrieren kann?
    nein.
    sorry für den knappe Antwort

    Kommentar


    • #3
      Hallo GSJLink,

      schau dir mal die neue www.zdf.de homepage an. Hab neulich darüber irgendwo einen artikel gelesen, dass die entwickler da einen sehr guten kompromiss zwischen aktuellster technik und zielgruppenkompabilität geschlossen habe. Denke, dass das ein guter Richtwert ist.

      Gruß,
      pepe

      Kommentar


      • #4
        nach meiner meinung und erfahrung ist es doch so, dass vieles der neuseten technik (AJAX) ja schon immer da war und nur unter einem neuen namen einen künstlichen schub erhalten soll.
        gerade ajax ist ja keine neue erfindung sondern ein konglomerat aus bisher schon bekanntem mit einigen neuen techniken, die aber den käse auch nicht fett machen (finde ich persönlich).

        neues bedeutet nicht zwangsläufig immer auch was gutes. sicherheitsprobleme der anwender (webseitenbesucher) einfach zu ignorieren, und unter dem mantel der neuen technologie zwangs zu fördern halte ich für den falschen weg. ich plädiere sowieso dafür, bestehendes erst mal auf vordermann zu bringen statt des 127 release eines unfertigen produktes mit hoher release nummer.
        mein beispiel ajax beinhaltet nun mal auch javascript, womit es immer wieder zu problemen kommt, ob es einem passt oder nicht. bei vielen ausgeschalten, geht dann eben nix mehr.

        die frage des kompfort ist eine frage nach kompfort für wen, den anwender oder den programmierer. eine seite ohne javascript kann manchmal den programmierer vor fast unlösbare aufgaben stellen, der user merkt dann doch nbur, ob´s funktioniert oder nicht und wertet danach, nicht ob man 15 stunden rumgecoded hat, was man mit etwas javascript hätte in einer stunde machen können.

        tabellenlos, ist für mich ein schrei nach "ich kann css, daher weiss ich wie MAN es richtig macht", nicht mehr. solange ein <table> tag im w3c standard enthalten ist sehe ich nicht ein, warum ich ihn nicht verwenden sollte. wer php programmiert, verwendet auch mysql_query() ohne sich dessen zu schämen. wenn man weiss was man tut, ist das doch ok.
        dass diverse browser die selbe technik unterschiedlich interpretieren, zeigt mir, wie wenig sich das eine oder andere durchsetzen konnte, trotz riesen geschrei. bei einem <table> ist mir das noch nie passiert.

        meine devise:
        sich für eine technologie entscheiden und wenn es irgend wie geht, dabei bleiben, keine unnütze mischerei von 7 techniken, die dann im browser nur theater machen. teilweise setze ich dabei auf alte technologie (simpelster html-code), weil sie schlicht und einfach funktioniert.

        ps.
        der update wahn, immer das neueste benutzen zu müssen, ist mir soweiso ein graus. updates mache ich dann, wenn es sich nicht vermeiden lässt. solange mein browser macht, was ich will, wozu einen neueren drauf ??

        Kommentar


        • #5
          Bei gewissen Neuerungen lege ich aber auch Widerspruch ein. Wenn ich zum Beispiel eine Webseite slice, dann doch immer nach dem XHTML 1.0 Standard mit CSS. Doch ein komplett tabellenloses Design würde ich ablehnen. Entweder mache ich etwas falsch, oder ältere Browser können wirklich keinen float Befehl interpretieren und stellen die Seite falsch dar. Das darf bei meiner Arbeit natürlich nicht vorkommen. Außerdem schaue man sich den Opera Mini 3 (wenn auch nur Beta) an, damit ist das Hauptargument für tabellenlose Designs nur noch heiße Luft. Nun ja, über das Thema lässt sich streiten - aber bitte nicht hier.
          Das ist wahr, für kommerzielle Websites kannst du auf Tabellen praktisch kaum verzichten, gerade wenn es um pixelgenaues positionieren geht, macht letztlich jeder Browser was er möchte. Musste ich kürzlich wieder bitter erfahren. Wer nicht viel mit HTML/CSS macht, ist vielleicht versucht hier zu widersprechen, aber wirklich pixelgenaues HTML ohne Browser-Weichen im CSS bekomme ich zumindest nicht ohne Tabellen hin. Auch mit DOCTYPE Strict, wo ja wenigstens klar ist wo padding und wo border draufgerechnet wird. Auch mit "position:relative"-Tricks komme ich nicht weit, der IE6 macht einfach nicht mit.
          Dass es trotzdem geht zeigt ja dieses Projekt hier
          http://www.yaml.de/
          Allerdings habe ich keine Lust mir alle Browser-Hacks anzueignen.

          schau dir mal die neue www.zdf.de homepage an. Hab neulich darüber irgendwo einen artikel gelesen, dass die entwickler da einen sehr guten kompromiss zwischen aktuellster technik und zielgruppenkompabilität geschlossen habe. Denke, dass das ein guter Richtwert ist.
          PHP-Magazin?


          Letztlich darfst du nicht unterschätzen, wieviele Benutzer noch mit alten Browsern und klapprigen Röhrenmonitoren im Netz herumschwirren, wir Webentwickler sind niemals repräsentativ. Andererseits musst du hier auch die Zielgruppe im Auge behalten, wenn du junge Leute ansprichst, kannst du wahrscheinlich von aktuellerer Hard- und Software ausgehen, als bei älteren. Wobei das jetzt Spekulation ist, hier müsste wohl mehr Marktforschung betrieben werden.

          Wer kein JavaScript aktiviert hast, ist bei mir allerdings meistens unten durch, wenn es allerdings keinen Mehraufwand bedeutet, auch diesen Öko-Fritzen das Surfen zu erleichtern, unterstütze ich auch das, zB
          Code:
          Popup
          Aber das ist eigentlich auch sinnlos, wenn sonst kein JS geht.

          Kommentar


          • #6
            Ich finde das hier eine gute Seite zum Thema. Zwar schweift es ein wenig an der "Problematik" in diesem Thread vorbei, hat aber sicherlich einiges gemeinsam und klärt eventuell auch ein wenig auf.

            Im Endeffekt sind alles nur Meinungen einzelner oder mehrerer. Leider kann man es nicht jedem im Netz recht machen, da so vieles sich bei den Clienten unterscheidet. Schon angefangen bei Betriebssystem und Browser oder Einstellung des Users

            Fakt ist, wer heute JavaScript deaktiviert hat, kommt auf vielen Seiten nicht mehr weiter oder ist größtenteils sehr eingeschränkt. Man sieht es ja im Bekanntenkreis, viele Ältere haben keine Ahnung von dem Ganzen, und JS ist selten deaktiviert. Warum auch? Haben keine Ahnung von dem Zeug ...

            Viele Portale und Webmailer benutzen das "Neue" ... AJAX, dynamisch und stylisch. Warum darauf verzichten wollen?

            Meiner Meinung nach kann man in der heutigen Zeit getrost JS verwenden, auch wenn ich es jetzt nicht genauer begründen kann oder will und meine obigen Punkte sehr naiv zu schein mögen

            Also hier die Links:
            Ein Herz für Tabellen
            Ajax vs. Accessibility
            Retro-Coding: Semantischer Code ist der Anfang von gutem Design
            Accessibility nach Vorschrift: Wenn Web-Entwickler zu Bürokraten werden
            Accessibility - Mythen und Möglichkeiten

            Und hier die Übersichtseite:
            Vorsprung durch Webstandards

            Finde, es ist ein Klick wert, und vor allem sehr interessant für uns Webentwickler.

            Btw, CSS Designs ohne Tabelle sind möglich, aber man muss eben Einschränkungen machen. Komplexe Designs sind nur nervenaufreibend und meist ohne Weichen nicht sehr möglich. Div-Suppen sind nämlich auch nicht wirklich was gutes. Also lieber im Design einsparen oder Tabellen benutzen, auch wenn diese dafür nicht vorgesehen sind.

            Just my 2 cent

            PS: Wollte niemand angreifen oder sowas, nur meine Meinung schildern und versuchen weiter zu helfen

            Haut rein, schreibt schreibt schreibt. Ich find das Thema sehr interessant und höre gerne die Meinungen anderer Entwickler.

            Fetten Dank.

            Psy

            Kommentar


            • #7
              Interessantes Thema und auch interessante Links.

              Leider wird den meisten Webdesignern bereits bei der Planung des Auftrags zu einer neuen Website das Heft aus der Hand genommen, da der Chef unabhängig von jeglichem Fachwissen seine eigene Meinung über Aussehen und Funktion des Endproduktes hat. Nicht selten wird hier neidisch dem anderen auf den Teller geschaut.

              Nun leben wir leider in der Zeit der Glassbuttons und pixelgenauen Weblayouts. DSL hat mit seiner Verbreitung weitläufig zum Grafik-orientierten Webdesign geführt. Aber die Entwicklung könnte auch anders aussehen.

              CSS ist ja kein Klotz am Bein, sondern ein Standard, der einen Paradigmenwechsel ermöglichen könnte. Vor allem bekommt man eine Menge geschenkt:
              - semantisches Web: eine Liste ist eine Liste, keine Tabelle, ebenso wenig, wie eine Menüspalte ein Tabellenfeld ist
              - damit einen großen Schritt in Richtung Barrierefreiheit
              - floating und relative Schriftgrößen ermöglichen ein Layout unabhängig von der Bildschirmbreite, aber nur, wenn man sich vom klassischen pixelgenauen Menü und vom 800/1000 oder wieviel auch immer Pixel breiten Handtuch Look trennt.
              - nicht zuletzt klare Trennung von Daten und Darstellung

              Deshalb plädiere ich für die konsequente Nutzung von Stylesheets. Denn ein Web-Standard ist nur soviel wert wie seine Verbreitung. Und umso mehr CSS genutzt wird, umso höher dürfte auch der Anreiz sein, die Stylesheet Technologie weiterzuentwickeln und v.a. in den Browsern konsequent und standardgetreu umzusetzen.

              Eigentlich sehe ich das ähnlich mit dem Browserwahn und den immer neuesten Features. Ajax stellt für mich - richtig, nämlich als funktionale Erweiterung verwendet - aufgrund der Implementierung von JS in den meisten Browsern eine sinnvolle Technik dar, was bspw. Flash für mich nie erreicht hat. Javascript=off sollte immer eine Option bleiben, genauso wie die, Stylesheets zu deaktivieren (was man bspw. bei ZDF.de ohne Probleme tun kann).
              Woran wir arbeiten müssen, ist m.E. die Erwartungshaltung der Kunden. Die Sinnhaltigkeit von zeitgemäßem Weblayout zu kommunizieren, ebenso den Umstand, dass Zeitmäßigkeit die inhaltliche Ebene und nicht die reine Optik betrifft. Und mit diesen ewigen Kompromissen aufhören.

              Kommentar


              • #8
                Also erstmal Danke für eure Antworten!

                Zitat von sysop
                die frage des kompfort ist eine frage nach kompfort für wen, den anwender oder den programmierer. eine seite ohne javascript kann manchmal den programmierer vor fast unlösbare aufgaben stellen, der user merkt dann doch nbur, ob´s funktioniert oder nicht und wertet danach, nicht ob man 15 stunden rumgecoded hat, was man mit etwas javascript hätte in einer stunde machen können.
                Also mit Komfort habe ich natürlich den Komfort für den Benutzer gemeint. Du hast ja Recht, den Kunden interessiert es praktisch nicht, wie lange man an einem Projekt gearbeitet hat, bis es funktioniert. Ich meine nur, JavaScript macht dem reinen Anwender viele Sachen leichter.
                Und vor allen Dingen macht AJAX auch einen riesen Schritt in Richtung Komfort. Wie sonst könnte man Sicherungen von Dokumenten à la Word oder Livesuchen à la Wikipedia.de realisieren (ich möchte jetzt auch nicht über Umwege diskutieren ).

                Zitat von sysop
                wer php programmiert, verwendet auch mysql_query() ohne sich dessen zu schämen. wenn man weiss was man tut, ist das doch ok.
                Hab ich etwas verpasst?

                Zitat von Zergling
                Letztlich darfst du nicht unterschätzen, wieviele Benutzer noch mit alten Browsern und klapprigen Röhrenmonitoren im Netz herumschwirren, wir Webentwickler sind niemals repräsentativ. Andererseits musst du hier auch die Zielgruppe im Auge behalten, wenn du junge Leute ansprichst, kannst du wahrscheinlich von aktuellerer Hard- und Software ausgehen, als bei älteren. Wobei das jetzt Spekulation ist, hier müsste wohl mehr Marktforschung betrieben werden.

                Wer kein JavaScript aktiviert hast, ist bei mir allerdings meistens unten durch, wenn es allerdings keinen Mehraufwand bedeutet, auch diesen Öko-Fritzen das Surfen zu erleichtern, unterstütze ich auch das, zB
                Code:
                Popup
                Aber das ist eigentlich auch sinnlos, wenn sonst kein JS geht.
                Stimmt das ist korrekt, nur eigentlich sollte man keine bestimmte Zielgruppe haben, sondern man sollte ALLE ansprechen. Allzuviel Marktforschung muss man da allerdings auch nicht betreiben. Die Auszüge aus Google Analystics geben einem da schon einen Richtwert. Wobei ich dir da auch Recht geben muss, bei Clan Seiten haben fast alle User JavaScript aktiviert als auf z.B. Vereinsseiten mit älteren Publikum.

                Zitat von PsychoEagle
                Im Endeffekt sind alles nur Meinungen einzelner oder mehrerer. Leider kann man es nicht jedem im Netz recht machen, da so vieles sich bei den Clienten unterscheidet. Schon angefangen bei Betriebssystem und Browser oder Einstellung des Users

                Fakt ist, wer heute JavaScript deaktiviert hat, kommt auf vielen Seiten nicht mehr weiter oder ist größtenteils sehr eingeschränkt. Man sieht es ja im Bekanntenkreis, viele Ältere haben keine Ahnung von dem Ganzen, und JS ist selten deaktiviert. Warum auch? Haben keine Ahnung von dem Zeug ...

                Viele Portale und Webmailer benutzen das "Neue" ... AJAX, dynamisch und stylisch. Warum darauf verzichten wollen?

                Meiner Meinung nach kann man in der heutigen Zeit getrost JS verwenden, auch wenn ich es jetzt nicht genauer begründen kann oder will und meine obigen Punkte sehr naiv zu schein mögen
                Genau das ist der Punkt. Irgendwann hat man den Punkt erreicht, an dem man keine Weichen mehr einbauen kann und man eine gewisse Gruppe ausschließen kann. Als Geschäftsmann könnte man dies theoretisch auch ausnutzen und dem Benutzer anbieten, ihm eine neue Browserversion zu installieren und entsprechende Einstellungen zu setzen, aber darum geht es ja gar nicht. Wobei das ein guter Weg wäre.


                Mit JavaScript direkt habe ich aber weniger Bedenken, als z.B. mit transparenten PNG's oder AJAX. Die PNG's unterstützt der IE erst ab Version 7 (abgesehen von einer Weiche, die aber keine volle Transparenz erstellt). AJAX unterstützen im Gegensatz zu JS auch nicht alle Browser. Ich habe ja mehrere virtuelle Systeme in meiner Entwicklungsumgebung zum testen. Da habe ich wirklich alles dabei (alle Auflösungen, alle Browser, so ziemlich alle Einstellungen, Geschwindigkeitsbegrenzungen etc.) und ich stoße immer wieder auf Hürden. Wobei manche Kombinationen wirklich ausgestorben sein müssten


                mfg
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                • #9
                  Zitat von GSJLink
                  Zitat von sysop
                  wer php programmiert, verwendet auch mysql_query() ohne sich dessen zu schämen. wenn man weiss was man tut, ist das doch ok.
                  Hab ich etwas verpasst?
                  das bezog sich darauf, dass ich manchmal riesen unmut ernte, wenn ich einen code mit simpelstem html und eben auch tabellen poste. oft werde ich darauf verwiesen, dass man dass heute gefälligst mit css zu machen hat. ich verwende natürlich auch css und habe auch nicht aus prinzip etwas dagegen, css zu verwenden, aber eine tabelle kann eben manchmal (richtig eingesetzt) auch tolle dinge zaubern, die dann in jedem browser auch gleich aussehen. ich verstehe also die verdammung von html und den möglichkeiten nicht und nutze (hoffentlich) gezielt trotzdem die ganze palette von html, auch wenn es neuere und andere und modernere methoden gibt.

                  Zitat von nikosch77
                  ...CSS ist ja kein Klotz am Bein, sondern ein Standard, der einen Paradigmenwechsel ermöglichen könnte. Vor allem bekommt man eine Menge geschenkt: ...
                  prinzipiell ja, du hast recht, aber es tut mir leid, wenn ich das so nicht zu 100% unterschreiben kann. wäre es ein standard, würden wir nicht über style-switcher reden und man wäre manchmal nicht einem nervenzusammenbruch nahe, weil wieder mal ein browser seine eigene ansicht zum thema style hat.
                  entweder halten sich die browser programmierer nicht an den standard oder es ist eben kein richtiger standard.

                  javascript ist ebenfalls etwas, das ich nicht verdamme (setze es ja auch oft genug ein ).

                  zum kompfort noch ein wort.
                  natürlich bin ich davon ausgegangen, dass du den kunden kompfort gemeint hast. dass javascript so teuflisch betrachtet wird liegt ja daran, dass man ungleich mehr schlechten code finden kann als guten. aus sicherheitsgründen, kann es aber verlangt sein, ohne javascript zu arbeiten (ich habe meine sünden diesbezüglich schon für 10 leben abgegolten). allerdings bin ich durch die arbeit, auf die ich anspiele, darauf gekommen, dass vieles ohne js möglich ist, von dem ich nicht gedacht hätte es jemals hin zu bekommen. wäre es nach mir gegangen, hätte ich den leichteren weg MIT js gewählt. so habe ich viel zeit investiert und auch viel gelernt.

                  es gibt für mich persönlich immer nur 2 knackpunkte, an denen alles hängt.
                  1. es muss funktionieren
                  2. es muss gefallen.

                  der rest ist ansichtssache, was bei der flut an möglichkeiten auch gut so ist. ich antworte also mal auf deine frage, was man verwenden kann so:
                  nimm was du willst, wenn es funktioniert und gefällt.

                  in diesem sinne, ist im krieg, in der liebe und in der programmierung alles erlaubt.

                  Kommentar


                  • #10
                    Das mit dem "Herz für Tabellen" wollte ich auch Posten, die anderen Links sind ebenfalls empfehlenswert.
                    wäre es ein standard, würden wir nicht über style-switcher reden und man wäre manchmal nicht einem nervenzusammenbruch nahe, weil wieder mal ein browser seine eigene ansicht zum thema style hat.
                    Dieses Argument ist nicht wirklich stichhaltig,
                    obwohl du Recht hast :wink:

                    Ich persönlich finde zunächst mal die Gestaltung mit DIVs und CSS besser als
                    X-Fach verschachtelte Tabellen. Das nebenbei Screenreader endlich mal die Seite
                    Lesen können ist natürlich ein erheblicher Vorteil.
                    Was die Cross-Browser Kompatibilität angeht habe ich mittlerweile meinen eigenen
                    Stil - ohne Styleswitcher - gefunden. Der Mehraufwand beim Coden ist dennoch
                    extrem nervig.
                    Pixelgenaues Design scheint mir Heutzutage nicht mehr aktuell zu sein, die Beschränkung
                    der Seite auf eine Breite von 1000px ist nur noch nötig, wenn der Header exakt
                    so viel Platz einnimmt. Ich selber finde skalierbare Designs aber viel besser,
                    es erfordert einfach nur eine neue Denke beim Designen, um "schöne" Layouts
                    zu kreieren.

                    Javascript ist immer noch "Böse". Ich frage mich gerade was man per Javascript
                    eigentlich noch so Böses machen kann?!
                    Checkt man seine Seiten auf XSS u.ä. ab kann doch eigentlich nichts passieren?
                    Für mich ist Javascript ein nettes Feature, bei meinen Anwendungen habe ich
                    - bis jetzt - allerdings noch keinen Fall gehabt, bei dem mir Javascript Zeit erspart
                    hätte. Ich benutze jQuery für ein paar Effekte. Demnächst auch für AJAX,
                    wobei die Funktionalität in der Planung zwar berücksichtigt, die eigentliche
                    Implementierung aber hinten angestellt wird.

                    Letztlich will der Kunde doch immer nur "Eins":
                    Ein schickes funktionelles Layout das ihn oder die Firma repräsentiert.
                    Es soll sich von Anderen abheben und dennoch genauso bedienbar sein.
                    Es ist kein Standart, das Menü auf der Linken Seite zu haben, trotzdem wirken
                    die meisten User doch recht verstört, wenn es einmal nicht am gewohnten Platz,
                    bzw. nicht direkt aufzufinden ist.

                    Man sollte nicht auf jede neue Welle aufspringen, meist verebt diese schnell
                    wieder. Man sollte aber auch nicht vor sich hinträumen und alles einfach so an
                    sich vorbei ziehen lassen.
                    Ich weiß ja nicht wie ihr eure Kundengespräche führt, aber es sollte doch möglich
                    sein, den Kunden auf eine gewisse Inkompatibilität bei bestimmten Techniken
                    aufmerksam zu machen. Werden diese toleriert, setzt man sie halt ein.
                    Fallbacks natürlich miteinbezogen - warum nicht extra vergüten lassen?

                    Generell ist man als Web-Entwickler vom Browser und dessen Einstellungen
                    abhängig. Ich plädiere für Standarts und hoffe das die Browser Entwickler endlich
                    mal einigen WIE das Boxmodell u.a. richtig dargestellt werden.

                    Kommentar


                    • #11
                      Re: Was darf man eigentlich heute alles benutzen?

                      Zitat von GSJLink
                      wieder ein anderer hat JavaScript deaktiviert.
                      Nur als kleine Info, du wirst mit Google-Analytics wohl nicht erfassen können wie viele User JavaScript nicht nutzen, weil Analytics selbst auf JS basiert, man kann damit nur auslesen wie viele Browser Zugang zu JAVA haben, meines Wissens nach ist diese Überprüfungen auch nicht darauf ausgelegt festzustellen ob der User aktuell JAVA für die Seite erlaubt hat, sondern nur feststellbar ob sein Browser JAVA-fähig ist.

                      Ausserdem, ist in Zeiten von Adblock, Noscript und Co, die Zuverlässigeit von Google-Analytics schon recht stark gesunken, jede Menge Filtersets für Adblock blocken quasi fast allen Google-Kram (URL und dateinamens-basierend) standardmäßig, so wird es schwer über Analytics noch aussagekräftige Statistiken zu erfassen.


                      Im Endeffekt sollte man beim Nutzen von JS ( AJAX und kram) immer darauf achten, dass die Grundfunktionalität auch ohne JS gegeben ist und alles was man mit JS realisiert einfach Gimicks, verbesserte Usability und soweiter bietet.

                      Auch wenn man gefunden werden will, sollte man darüber nachdenken, dass eben eine Suchmaschine all die Technologien nicht nutzt, auch keinen Text in Bildern [Buttons etc] lesen kann.

                      Zitat von GSJLink
                      Mit JavaScript direkt habe ich aber weniger Bedenken, als z.B. mit transparenten PNG's oder AJAX. Die PNG's unterstützt der IE erst ab Version 7 (abgesehen von einer Weiche, die aber keine volle Transparenz erstellt). AJAX unterstützen im Gegensatz zu JS auch nicht alle Browser.
                      IE 6 kann transparente PNGs solange sie NUR 8 bit haben, das nur als kleine info noch


                      Zitat von PsychoEagle
                      Meiner Meinung nach kann man in der heutigen Zeit getrost JS verwenden, auch wenn ich es jetzt nicht genauer begründen kann oder will und meine obigen Punkte sehr naiv zu schein mögen
                      will es nur mal einwerfen:
                      http://news.com.com/JavaScript+opens...9891&subj=news

                      ist mal eine der gefährlicheren Sachen die über JS möglich sind.

                      mfg
                      robo47

                      Kommentar


                      • #12
                        Re: Was darf man eigentlich heute alles benutzen?

                        Zitat von robo47
                        Auch wenn man gefunden werden will, sollte man darüber nachdenken, dass eben eine Suchmaschine all die Technologien nicht nutzt, auch keinen Text in Bildern [Buttons etc] lesen kann.
                        Jedoch, wenn die Bilder gute Alt-Attribute haben (die ja zum validen HTML gehören), kann das gut kompesiert werden, soweit es sich nicht [i],[b] oder <hX> Tags sind, die durch Bilder ersetzt werden.

                        Zitat von robo47
                        will es nur mal einwerfen:
                        http://news.com.com/JavaScript+opens...9891&subj=news

                        ist mal eine der gefährlicheren Sachen die über JS möglich sind.
                        Das stimmt, aber ohne JS im Internet kann man gleich den Browser wieder schliessen. Es gibt einige Seiten, die funktionieren super, aber viele funktionieren nicht richtig oder gar nicht. Da stellt sich halt die Frage, Risiko eingehen und komfortabler das Internet bzw die Seiten nutzen, oder Einbusungen in Sachen Komfort und Handhabung eingehen.

                        Im Endeffekt kann man leider nicht pauschalisieren, ob JS alle an oder aus haben. Auf der sicheren Seite ist man auf jeden Fall, ohne JS zu arbeiten, jedoch gewinnt man so in der heutigen Zeit nicht unbedingt mehr Kunden. Ich leider grad keine Zahlen zur Hand, die das bestätigen

                        JS ist nich immer was gutes, aber auch nicht immer was schlechtes.

                        Grüße

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                        • #13
                          Re: Was darf man eigentlich heute alles benutzen?

                          Zitat von robo47
                          Nur als kleine Info, du wirst mit Google-Analytics wohl nicht erfassen können wie viele User JavaScript nicht nutzen, weil Analytics selbst auf JS basiert, man kann damit nur auslesen wie viele Browser Zugang zu JAVA haben, meines Wissens nach ist diese Überprüfungen auch nicht darauf ausgelegt festzustellen ob der User aktuell JAVA für die Seite erlaubt hat, sondern nur feststellbar ob sein Browser JAVA-fähig ist.

                          Ausserdem, ist in Zeiten von Adblock, Noscript und Co, die Zuverlässigeit von Google-Analytics schon recht stark gesunken, jede Menge Filtersets für Adblock blocken quasi fast allen Google-Kram (URL und dateinamens-basierend) standardmäßig, so wird es schwer über Analytics noch aussagekräftige Statistiken zu erfassen.
                          Hm ok, ich verstehe deine Argumente. Aber er lässt sich immerhin eine Richtung erkennen, nämlich die, dass bei weitem nicht 100% JS aktiviert haben.

                          Zitat von robo47
                          IE 6 kann transparente PNGs solange sie NUR 8 bit haben, das nur als kleine info noch
                          Das habe ich ja mit "volle" Transparenz gemeint.


                          mfg
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                          • #14
                            soll das n witz sein, bei mir ist die seite im FF total zerschreddert!

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                            • #15
                              Offensichtlich, bei mir im FF keine Probleme ^^

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