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Geschlechtsangaben in Stelleninseraten

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  • Geschlechtsangaben in Stelleninseraten

    In diesem Stellenangebot fiel mir die Geschlechtsangabe '(m/w/d)' auf. Nach kurzer Suche fand ich dazu folgendes:
    • (m/w/d) steht für männlich/weiblich/divers
    • (m/w/i) steht für männlich/weiblich/intersexuell
    • (m/w/i/t) steht für männlich/weiblich/intersexuell/transsexuell
    • (m/w/a) steht für männlich/weiblich/anders
    • (m/w/x) steht für männlich/weiblich/egal welches Geschlecht beziehungsweise nicht definiert
    • (m/w/gn) steht für männlich/weiblich/geschlechtsneutral
    • (m/w/*) steht für männlich/weiblich/Asterisk kann ein beliebiges Geschlecht oder eine Fußnote symbolisieren

    Aber auch diese Liste ist nicht vollständig. Denn parallel zu den bisher üblichen Abkürzungen (m/w) kursieren außerdem noch (m/f) mit f für englisch female, weiblich. So können Leser zukünftig statt (m/w/d) in Stellenanzeigen demnächst vermutlich auch mit Abkürzungen wie (m/f/d) oder einer Kombination aus den obigen rechnen.

    Denkbar wären dann also auch (m/f/i/t) für männlich/weiblich/intersexuell/transsexuell. Und weil sich einige Menschen daran stören könnten, dass das Adjektiv männlich zuerst genannt wird, ist ebenso eine völlig andere Reihenfolge möglich. Die am wenigsten diskriminierende wäre dann vermutlich die alphabetische Reihenfolge.
    Was ich dabei nicht verstehe: warum macht man in einem solchen Fall überhaupt eine Geschlechtsangabe? Sucht man explizit nur Vertreter eines bestimmten Geschlechts macht das ja Sinn, aber wenn man alle Geschlechter ansprechen möchte ist ein kompliziertes Buchstabenkonstrukt doch überflüssig. Oder sehe ich das falsch?


  • #2
    Was ich dabei nicht verstehe: warum macht man in einem solchen Fall überhaupt eine Geschlechtsangabe?
    Frag das doch direkt Kimjob dort in dem Thread. Wenn die einen Grund haben, werden Sie ihn dir sagen. Ev. ist das einfach nur ein Standardtext.
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    • #3
      Das liegt an dem deutschen Rechtssystem das jedem für jede Kleinigkeit eine Lücke offen lässt um vor Gericht zu ziehen oder abzumahnen und wenn man es dann rechtssicher macht, kommen solch krude Kunststückchen bei raus.
      Nebenbei bin ich auch darüber gestolpert und auf der wohl gleichen Seite gelandet wo das erklärt wurde.

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      • #4
        Hat vielleicht auch mit dem generischen Maskulinum zu tun, wodurch die Begriffe eine weitere Erläuterung brauchen. Wenn da nur steht "Programmierer gesucht", könnten Programmiererinnen ja denken, dass sie nicht willkommen sind.

        Mal sehen wie die Stellenangebote in 3 Jahren aussehen...
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        • #5
          Wobei auch aus dem reinen Titel "Embedded Software Engineer" kein Geschlecht herausgeht.

          Wird wohl so irgendwie "der Vollständigkeit halber" bzw. "sicherheitshalber" sein. Schadet ja nicht und dann kann einem nichts passieren, ist ja nicht mehr so einfach heutzutage. http://wko.at/ubit/gender/sprache.htm
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          • #6
            Und wie lautet das generische Neutrum zu der Programmierer und die Programmiererin?
            Das ...(ich weiss es nicht')
            Gerne mal ein paar Vorschläge hierzu.

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            • #7
              Programmiereres?

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              • #8
                Zitat von hausl Beitrag anzeigen
                Wird wohl so irgendwie "der Vollständigkeit halber" bzw. "sicherheitshalber" sein. Schadet ja nicht und dann kann einem nichts passieren, ist ja nicht mehr so einfach heutzutage. http://wko.at/ubit/gender/sprache.htm
                Jep, genau das.

                Gerne mal ein paar Vorschläge hierzu.
                Ich nenne Programmierer ja immer Programmerinos, Programmerinas oder Programmerins
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                • #9
                  Zitat von VPh Beitrag anzeigen

                  Mal sehen wie die Stellenangebote in 3 Jahren aussehen...
                  politisch korrekt eben:

                  http://de.wikimannia.org/60_Geschlechtsidentit%C3%A4ten

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