Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Wissenschaftliche Arbeit: Literatur bei Programmier-Projekt

Einklappen

Neue Werbung 2019

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Wissenschaftliche Arbeit: Literatur bei Programmier-Projekt

    Hallo,

    wie schaut es mit Literatur für eine wissenschaftliche Arbeit aus, die im Kern aus einem Programmierprojekt besteht?

    Wenn man im Grunde nur programmiert und dann die Möglichkeiten eines selbst entwickelten Prototyps beschreibt - dann besteht doch kaum die Möglichkeit auf irgendwelche Bücher als Literatur zu verweisen.

    Ich stehe jetzt vor dem vermeintlichen Dilemma, das ich einerseits für ein Exposé aufgefordert bin, einen Überblick über die verwendete Literatur zu erstellen. Andererseits habe ich aber bislang keine einzige einwandfrei zitierfähige Quelle. Woher auch... Jedenfalls ist die Forderung nach Literaturangaben nicht direkt auf mein Exposé bezogen sondern auf Exposés im Allgemeinen. Denkt ihr, dass es dann legitim ist, zu sagen: Literatur in dem Sinne gibt es aufgrund der Aufgabenstellung, die eigene "Pionierarbeit" forciert und keine Recherchearbeit, schlichtweg nicht?

    Gruß


  • #2
    Ob wir das denken, ist ziemlich egal. Im Zweifel immer nachfragen.

    Kommentar


    • #3
      Du wirst in Deinem Projekt ja vermutlich irgendwelche Techniken oder Methoden oder externen Bibliotheken verwenden, über die es Literatur oder zumindest Links gibt, oder?

      Beispiele wären Design Patterns, Unit-Tests, Integrationstetsts etc., TDD, CI, CVS (Git etc.), Dependency Injection, externe Packages und Package Manager, irgendwelche Krypto-Algorithmen oder Sicherheitsthemen allgemein, Coding Conventions, Dokumentations-Werkzeug, Versionierungs-Standard, Entwicklungsprozess (z.B. Definition von UserStories und Verwendung einem Backlog angelehnt an Scrum oder sowas), ...

      Letztlich kannst Du auch dazuschreiben, dass Du z.B. aus diesen oder jenen Gründen (dann mit Verweis auf ein Buch, in denen die jeweiligen Vorteile in den jeweiligen Anwendungsgebieten diskutiert werden) objektorientiert oder funktional programmiert hast und entsprechend diese oder jene Sprache ausgesucht hast (im Falle von PHP brauchst Du dann halt andere Argumente). Wenn Du neue Sprach-Features verwendest, kannst Du dort vielleicht auch einen Link anbringen: "Ich habe die PHP-Version 5.6 verwendet, obwohl sie zu Projektstart noch Beta war, weil ich dort ... einsetzen kann (und Link zum Feature)".

      Zum Thema Lizensierung gibt es vielleicht Bücher oder Links.

      Ich vermute, wenn Du nicht im dunklen Keller vor Dich hingehackt hast, dann gibt es unzählige Anknüpfungspunkte, wo Du irgendetwas verwendest, was sich andere Leute ausgedacht haben und worüber es dann auch Schriften dazu gibt, in denen diese Leute (oder andere) diese Techniken vorstellen. Und das unabhängig davon, ob Du dort einfach nur eine Funktion, die einen Algorithmus implementiert abgibst, oder eine komplette Applikation mit allem drum und dran.

      Bastian

      Kommentar


      • #4
        Danke für die Antwort. Bislang ist das alles übrigens nur hypothetisch.

        Kommentar


        • #5
          Die Hauptfrage ist doch: Was hat dich dazu bewogen diesen Prototypen zu entwerfen und nicht etwas Vorhandenes zu benützen?

          Zitierfähig ist grundsätzlich alles, kommt eben auf den Kontext drauf an. Aber um nochmal zu den Anknüpfungspunkten zu kommen: Wenn du keine Anknüpfungspunkte hast, dann wird deine Arbeit später nie jemand finden. Du solltest dir also überlegen für wen deine Arbeit später mal besonders interessant sein wird, und dann in diese Richtung nach Literatur suchen.

          Kommentar

          Lädt...
          X