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  • 4,46: Developer-Dreams

    4,46:
    In Zeiten des Web 2.0 sehen viele User Videos, Animationen und Effekte als selbstverständlich an. Doch was dabei im Hintergrund passiert, ist dem normalen Webanwender nicht klar und er wundert sich, warum sein frisch installierter Browser einige Webseiten falsch oder gar nicht anzeigt. Für uns Webentwickler sind die angesprochenen Punkte keineswegs selbstverständlich. Es bedarf Browser-Plugins wie Flash und Java und/oder Mengen an JavaScript um bei dem User Eindruck zu hinterlassen. Die Nachteile sind eindeutig: Es muss in anderen Sprachen programmiert werden und das ein User das entsprechende Plugin oder die richtigen Einstellungen hat, ist nicht gewährleistet.

    In Zukunft soll den Entwicklern das Leben einfacher gemacht werden. HTML5 und CSS3 stehen in den Startlöchern und nehmen langsam aber sicher Einzug in die Browser. Heute sollen euch ein paar Neuerungen gezeigt werden, damit ihr einen kleinen Vorgeschmack bekommt.

    HTML5

    Hier findet ihr eine Liste der neuen Tags in HTML5. Klickt man hier mal auf das <input>-Tag, dann sieht man, dass sich nicht nur die Tags, sondern auch die Attribute geändert bzw. erweitert haben. So kann man in HTML 5 bspw. mit dem Attribut „required“ angeben ob es sich um ein Pflichtfeld handelt. Neue Input-Types wie „email“ und „date“ ersparen einigen Javascript-Code.

    Suchmaschinen Optimierung war bisher und wird auch in Zukunft ein Thema bleiben. HTML5 bietet hier einige Möglichkeiten mehr um dem lesenden Programm deutlich zu machen, welcher Bereich welche Art von Inhalt darstellt. Bei den Tags <header>,<nav> und <footer> sprechen die Namen für sich.

    Für mehr Multimedia im Browser sorgen die Tags <audio> und <video>. So ziehmlich jeder Webentwickler wird schonmal gesehen haben, wie man ein Video von deinEileiter.invalid auf einer Website einbindet. Man benötigt dafür Code wie diesen:

    Code:
    <object width="480" height="385">
    <param name="movie" value="http://www.deineileiter.invaild/x/nhuG-Hdms?fs=1&amp;hl=de_DE"></param>
    <param name="allowFullScreen" value="true"></param>
    <param name="allowscriptaccess" value="always"></param>
    <embed src="http://www.deineileiter.invaild/x/nhuG-Hdms?fs =1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed>
    </object>
    Hübsch oder? Kann man sich doch leicht merken. Nein, im Ernst, das ist kein schöner Code und funktioniert zudem auch nur mit installiertem Flash-Plugin. Beides soll mit HTML5 besser werden.

    HTML5 bietet noch einige weitere Features. So bietet ein HTML 5 zwei neue Möglichkeiten um Daten im Browser zu speichern. Bisher ging das nur über Cookies die in jedem HTTP-Request mitgesendet wurden. In einem HTML5-Dokument stehen in Javascript zwei neue Objekte namens localStorage und sessionStorage zur Verfügung. In localStorage lassen sich beliebige Werte dauerhaft auf dem Client speichern, in sessionStorage werden diese dann nach beendeter Session gelöscht.

    CSS3

    Neuerungen in CSS3 betreffen hauptsächlich (wer hätte das gedacht) die Erweiterung der grafischen Effekte und Gestaltungsmöglichkeiten. So lassen sich mit CSS3 zum Beispiel für ein Element mehrere Hintergrundgrafiken definieren. Abgerundete Ecken lassen sich dann mit CSS definieren und müssen nicht mehr unständlich per Javascript oder durch Grafiken gemacht werden.

    Es haben sich aber nicht nur die Gestaltungsmöglichkeiten erweitert. CSS3 bietet jetzt auch mehr Flexibilität beim Ansprechen der Elemente durch ihre Attribute. Eine Vorschau auf die neuen Möglichkeiten, die CSS3 bietet, findet ihr hier.

    Die Realität

    Nun aber genug geträumt. HTML5 und CSS3 sind schön und gut, aber leider sind die Einsatzmöglichkeiten begrenzt. Denn selbst wenn beide ausgereift sind und in allen neuen Browsern zur Verfügung stehen, so wird es leider noch Ewigkeiten dauern bis die älteren Browser aussterben. Solange das nicht passiert ist, können die neuen Features auch wirklich nur als Features genutzt werden. Will man also dem Großteil der User dieselbe Funktionalität der Website bieten, so müssen einige Workarounds in Javascript oder ähnlichem gebaut werden. Dabei muss dann auch noch beachtet werden wie die neuen Tags in verschiedenen alten Browsern interpretiert werden. Einige Tags werden einfach ignoriert, während andere wohlmöglich fehlinterpretiert werden. Das Fazit ist also: Die schönen neuen Möglichkeiten von HTML5 und CSS3 sind der richtige Weg zu einem besseren Web, jedoch liegt noch ein langer Weg vor uns bis das ganze problemlos eingesetzt werden kann.


  • #2
    Danke, dann kann man ja erstmal nen bisschen rumspielen, wozu gibts Testserver.,.
    Zitat von Nikolaus 2.0 Beitrag anzeigen
    4,46:
    ... Das Fazit ist also: Die schönen neuen Möglichkeiten von HTML5 und CSS3 sind der richtige Weg zu einem besseren Web, jedoch liegt noch ein langer Weg vor uns bis das ganze problemlos eingesetzt werden kann.
    Leider sind die User ( keine Webentwickler ) viel zu Faul, um Ihre Browser zu aktualisieren, dabei wäre dass im Regelfall nicht mehr als nen paar kleine Klicks.,.
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