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10: Do it for me!

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  • 10: Do it for me!

    10:
    Das Startmenü wurde immer länger und länger und in Knecht Ruprechts Kopf schwirrte und sauste es schon, als er alle Einträge durchging, um die Verwaltungssoftware zu finden. Es war furchtbar: so viele Anwendungen und alle waren sie hier auf einen Haufen geworfen, wer sollte sich dann hier bloß zurecht finden?
    Nach einiger Zeit gab er auf. Der Startmenüeintrag war wohl aus Versehen gelöscht worden. Mit einigem Zeitaufwand erstellte er einen neuen und schwor sich, etwas zu tun, um dieser Sucherei ein Ende zu machen.
    Nach einiger Zeit des Surfens im Netz stieß er auf eine Anwendung Namens GNOME Do. Er war sofort Feuer und Flamme. Diese Anwendung konnte ihm alle Sucherei ersparen. Er installierte sie sich und startete sie. Überwältigt von der Anzahl der nützlichen und weniger nützlichen Plugins aktivierte er gleich eines nach dem anderen. Er probierte das Programm aus ― es funktionierte hervorragend. Ein simpler Druck auf <Super>+<Space> brachte ein Pupup hervor, in das er nur die ersten Buchstaben des Programms eintippen musste.
    Nach einigem Herumprobieren bemerkte er, dass das Programm sogar Operationen zuließ. Er konnte damit von einem Fenster zum anderen wechseln, Dateien kopieren und vieles mehr. Die Tab-Taste macht es möglich.
    Anschließend stellte er das Compositing seines Fenstermanagers ein, um die bereitgestellten Themes nutzen zu können. Docky hatte es ihm besonders angetan. Fasziniert starrte er auf das Dock am unteren Bildschirmrand, das nach Häufigkeit der Aufrufe selbst seine Icons organisieren konnte und gleichzeitig noch die Verwaltung der geöffneten Fenster übernahm. Wie die gesamte Anwendung war auch das Dock lernfähig. Er drückte die Standard-Tastenkombination, das Dock gab die Eingabemaske frei und Knecht Ruprecht begann zu tippen, während das Dock ihm Vorschläge machte, wie zuvor das Popup. Mit <ArrowDown> ließ er sich weitere Vorschläge anzeigen. Ein Druck auf Enter und die Verwaltungssoftware, die er zuvor so lange hatte suchen müssen, war gestartet.

    Jetzt musste er nur noch ein vergleichbares Programm für den Windowsrechner in der Zentrale finden. Nach kurzer Zeit fand er, wonach er suchte: Launchy. Es arbeitete nahezu genauso. Aufgeregt ging er zu seinem Chef, dem Nikolaus. Insgeheim wusste er, dass dieser schwer beeindruckt sein würde.


  • #2
    Ist sicher so geplant dass 10. am 8. kommt oder ?

    Gnome-Do lernt übrigends mit, wenn man z.b. mehrere Versionen von Netbeans installiert hat, N eingibt und dann die version auswählt und enter drückt merkt sich Gnome Do das und irgendwann steht die Version dann ganz oben in der Liste

    Allgemein würde ich ohne soetwas glaube ich nicht mehr auskommen, ich hab nichtmal mehr irgendeine art quickstart-leiste oder desktop-icons, alles relevante hab ich in gnome-do mit 2-3 zeichen.

    Und für Konsolen-Junkies die gerne mehrere Konsolen offen haben, nicht wissen wohin damit kann ich noch die Quake-Style-Konsolen empfehlen mit Tabs empfehlen, unter Gnome gibt es da Tilda, guake, yeahconsole (XFCE) und für KDE yakuake. Da ich meist mehr als 3 Konsolen auf habe ist das sehr komfortabel. Ne Windows-Alternative kenn ich nicht ... aber unter Windows nutzt man wohl auch weniger die Konsole
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    • #3
      Ist sicher so geplant dass 10. am 8. kommt oder ?
      Meine Güte, immer dieser schusselige Nikolaus…
      Refining Linux: “Performing Push Backups – Part 1: rdiff-backup

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      • #4
        - doppelpost sorry -

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        • #5
          wir sollten eine initiative gründen um an die fehlenden beiträge zu kommen.

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          • #6
            Da fehlt doch nichts.

            Im Vorjahr dual, diesmal oktal ...

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            • #7
              Wers gerne mit ganz viel tollen Effekten mag, soll sich doch mal cairo dock ansehen.
              I like cooking my family and my pets.
              Use commas. Don't be a psycho.
              Blog - CoverflowJS

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              • #8
                Das Cairo-Dock ist mit Gnome-Do aber nicht vergleichbar. Außer dass es schöner aussieht, hat es nämlich das gleiche Problem wie Startmenüs: man muss für die einzelnen Programme Starter anlegen. Das ist genau das, was Gnome Do umgeht. Auch wenn es ein Docky-Interface anbietet, so muss man doch keine Starter anlegen. Gnome Do indiziert automatisch die installierten Programme, wodurch sich diese per Shortcut + Eingabe der ersten Buchstaben des Programmnamens + Enter direkt aufrufen lassen. Gnome Do macht einem hier direkt Vorschläge und lernt sogar. Wenn du z.B. häufig Gimp brauchst, bei Eingabe des Buchstabens G aber zuerst Gobby kommt und Gimp erst bei Gi vorgeschlagen wird, du Gobby aber nur selten nutzt, rutscht Gimp irgendwann an den Anfang und lässt sich direkt durch G aufrufen und Gobby erscheint erst bei Go.
                Wenn Gnome Do nur wieder eine weitere Dock-Anwendung wäre, wäre es ziemlich überflüssig.
                Refining Linux: “Performing Push Backups – Part 1: rdiff-backup

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