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| Software-Design Diskussionen auf Profi-Niveau: PHP Lösungen auf konzeptioneller Ebene |
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| PHP Code Flüsterer Registriert seit: 21.08.2005 Beiträge: 4682 PHP-Kenntnisse: Fortgeschritten | |
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| moderatives Dielektrikum Registriert seit: 21.05.2008
Beiträge: 34.253
PHP-Kenntnisse: Fortgeschritten ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Das ist doch total - subjektiv - projektabhängig - anhängig von der Art, wie man Sachen umsetzt und welchen Wissensstand man hat Die Frage ist einigermaßen sinnfrei. Vgl. C/C++ Forum :: Wie werden (grössere) Projekte geplant?
__________________ -- One pixel is still too big. Please make it smaller. ASAP. Initiative Mittelstand. Die wichtigste Gestaltungsregel im Screendesign ist Pi mal Daumen des Arbeitgebers. -- |
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| Moderator und Wett-König | Hallo e.tech, basierend auf den vorliegenden Informationen tendiere ich zunächst zu einer Oprimierung im Frontend-Bereich. Hier gilt es, definierte und wiederverwendbare Strukturen (z.B. Module einer Seite) auszumachen, abzufassen und einzusetzen. Beispiele sind hier CSS-Klassen, HTML-Fragmente und Templates, die mehrmals eingesetzt werden können und in sich optimiert sind (HTML-Qualität, HTML-Gewicht, JS-Code-Qualität, ...). Anschließend kannst du dir das Thema Backend vornehmen. Warum in dieser Reihenfolge? Es ist a) schöner zunächst positive, visuelle Ergebnisse als Motivation zu haben und b) muss ein Frontend ohnehin gebaut werden. Sofern es zentrale Module wie ein Usermanagement gibt, sollten diese in einer vorangehenden Analyse der Anforderungen und der bestehenden Funktionalität zuerst behandelt werden. Oft ist es sogar hilfreich, zentrale Services zuerst zu gestalten, weil diese dann aus Sicht des Software-Designs nicht mit Sonder-Lösungen und Gefrickel überfrachtet sind, sondern (im Projektverlauf noch) eine klare Struktur haben. Weiter sind Usermanagement und andere Module (z.B. Link-Generierung) zentraler Bestandteil der Software. Sofern das Projekt eine Anzahl von Seiten ~> 10 und dynamischen Komponenten ~>3 erreicht hat, ist es im Bereich des Frontends ebenso an der Zeit über Tools nachzudenken, die die Zahl der kopierten Code-Zeilen zu minimieren verhilft. Warum diese konkreten Zahlen? Aus meiner Erfahrung finden sich in 10 HTML-Seiten mindestens 5 Fragmente, die auch in generische Templates ausgelagert werden können und somit Arbeit zur Pflege minimiert werden kann. Ferner haben dynamische Module in einer Seite, in der Usermanagement eine Rolle spielt zu mindestens 40% gleiche Funktionaliät, die sich in der Regel durch geeignete Tools oder gemeinsame Service, die auf Tools standardisiert erstellt wurden wartbarer und einfacher umsetzen lassen. Meine TODO-Liste sieht also wie folgt aus:
__________________ Viele Grüße, Dr.E. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ 1. Think about software design before you start to write code! 2. Discuss and review it together with experts! 3. Choose good tools (-> Adventure PHP Framework (APF))! 4. Write clean and reusable software only! ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ |
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| Benutzer Registriert seit: 01.08.2010
Beiträge: 42
PHP-Kenntnisse: Anfänger ![]() | Du hast vollkommen recht: Ich bin in Sachen PHP noch ein Anfänger. Ich mache zwar seit fast 10 Jahren Webseiten, aber halt nur überwiegend statische Seiten. Seiten die einmal online gestellt werden, aus max 10 Seiten bestehen und nur selten aktualisiert werden. Man könnte auch Web-Visitenkarte sagen. Das sind dann so typische einfachst-Webauftritte mit Startseite, Kontaktseite, Impressum, vielleicht noch 3-5 Infoseiten und fertig. Bisher hat das immer gereicht. Warum sollte ich für sowas einfaches ein ganzes Typo 3, Joomla, Drupal oder sonstwas drauf knallen? Was ich vor habe ist im Grunde nicht mehr den Statischen Webseiten durch eine dynamisch erzeugte Startseite mit der Möglichkeit, News zu posten, etwas Dynamik einzuhauchen. Dazu noch ein dynamisch erzeugtes Menü und eine Online-Dateiverwaltung. Mehr isses eigentlich nicht. Es sollte eigetlich auch ein gutes "Lernprojekt" sein. Aber selbst das ist schon etwas größer als ich eigentlich dachte. Und aufgeben und doch nen CMS mit vorgefertigtem Template drauf knallen, kommt allein schon deswegen nicht in Frage, weil es eine persönliche Niederlage wäre. Dann lasse ich lieber die HTML/CSS Seite mit billigem PHP Menü drauf so wie es jetzt ist und übe im Hintergrund erst mal an noch einfacheren Sachen. Das ist wenigstens selbst gemacht, und das Menü ist auch schon halbwegs brauchbar. Im Moment ist das Menü übrigens komplett dynamisch. Da gibts auch kaum was dran zu verwalten. Die Hauptmenüpunkte entsprechen Ordnern im Dateisystem, die Untermenüpunkte Dateien in diesen Ordnern. Durch ne Config Datei im Rootverzeichnis der Seite und in den Unterordnern kann der Text auf den Menüpunkten angepasst werden oder Dateien/Ordner ignoriert werden. Die Dateien/Ordner mit Namen "intern","data", "temp", "index" "config" usw werden immer ignoriert. Wenn kein Ersatztext in der Config drin steht, wird einfach der Ordnername bzw Dateiname ohne Endung angezeigt. Und zwar so wie im Filesystem abgespeichert. Nur erster Buchstabe automatisch immer groß. kontakt.php wird also z.B. den Menüpunkt Kontakt. Aber eben weils da nix zu verwalten gibt, erscheint mir als das etwas zu einfach gehalten. Die maximale Menütiefe ist übrigens 2. Es werden nur die im Root Verzeichnis enthaltenen Ordner und Dateien ausgewertet, sowie die Dateien in diesen Ordnern. Tiefer gehende Ordner werden ignoriert. Ich wollte keine Iteration programmieren (erschien mir noch zu komplex), sondern nur linearen Code mit einer Schleife. Ausser dem Menü und dem Counter ist der Rest der Seite noch fast reines HTML, das nur wegen dem Menü-Include als PHP Datei gespeichert ist. |
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| Erfahrener Benutzer Registriert seit: 30.07.2008
Beiträge: 1.129
PHP-Kenntnisse: Fortgeschritten ![]() ![]() ![]() | Zitat:
Zitat:
Es geht ja nicht darum, klein beizugeben, sondern darum, effizient und produktiv Seiten zu erstellen. Ich persönlich arbeite seit mehreren Jahren an einem Framework - das aber eben nur nebenbei, während ich berufsmäßig mit bewährter Software arbeite. Ich glaube, am Anfang ist jeder davon besessen, alles von Grund auf selber zu machen, aber im Profibereich hat das eben nichts verloren, besonders, wenn ein klares Konzept und das Wissen zur Umsetzung fehlen. Zitat:
Irgendwann kommen Deine Auftraggeber vielleicht an und sagen:"Mein Bekannter hat mir erzählt, er kann das und das mit seiner Seite total leicht umsetzen. Ich will das auch!" Und jetzt stell Dir vor, dass ist eine Funktionlität wie z. B. ein dynamisches Kontaktformular. Dann würdest Du anfangen, da irgendeine Lösung zusammen zu basteln, die ungeheuer viel Zeit kostet und wahrscheinlich auch nicht annähernd so viel bietet wie die des Bekannten. Mit einem fertigen CMS wäre das kein Problem gewesen. Verstehst Du, was ich meine? | |||
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| Benutzer Registriert seit: 01.08.2010
Beiträge: 42
PHP-Kenntnisse: Anfänger ![]() | Zitat:
Ich hab auch schon 2-3 Webseiten für Firmen gemacht. Das waren Firmen, bei denen ich beschäftigt war. Kleine Firmen mit weniger als 20 Mitarbeitern. Die wollten hauptsächlich ne eMailadresse mit eigener Domain und "Hauptsache im Internet vertreten-Miniwebseite". Ich hab Beruflich mit Webdesign gar nix zu tun, und mit IT nur beiläufig. Anno 1999-2005 war das egal. Da hat man einfach nen Mitarbeiter das nebenbei machen lassen. Die von mir erstellten Firmenseiten existieren aber nicht mehr, das haben die mittlerweile alle professionell neu machen lassen. Zitat:
Zitat:
Wenn ich ein kleines, schlankes, und leicht selbst anpassbares CMS finde, das mir gefällt, nehme ich das. Darf dann nur nicht faul werden, und aufgeben. Denn das fertige CMS will irgendwann auch angepasst werden. Und dafür braucht man Wissen und Erfahrung. Ewig mit den CMS Standard-Templates rumgurken will ich auch nicht. Ein CMS installieren und fertige Templates nutzen kann ja jeder der sich halbwegs mit PC und Internet auskennt. Also quasi jeder Schüler kann das heute. Zitat:
Zitat:
![]() Zitat:
Und wenn einer von meinen Bekannten mehr will, knall ich ihm halt nen fertiges Standard CMS drauf. Ist ja dann nicht mein Problem, ob das CMS 10 mal mehr Speicher frisst als der Content. Und der Rest ist eh mein eigenes, da kann ich machen was ich will und meine Programmierversuche machen ![]() | ||||||
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| Benutzer Registriert seit: 01.08.2010
Beiträge: 42
PHP-Kenntnisse: Anfänger ![]() | Ok, teste grade dieses Contao Eiin guter Tipp, danke. Was mir gefällt: +Direktes Einfügen von HTML Dateien als Content möglich, keine Einbindung als IFRAME, aber auch kein Copy+Paste in CMS-eigenen Editor notwendig. Man kann die HTML Seiten 1:1 in das CMS laden, ohne dass man im CMS-Editor noch einen Finger krumm machen muss. Datei aufrufen, speichern, passt. Ich könte also meinen Content schön wie gewohnt offline im HTML Format erstellen. +Layout komplett CSS basiert +Layout durch eigene CSS Dateien anpassbar. Bei anderen CMS muss man sich teilweise tiefgehend mit der internen Struktur des CMS befassen, um ein eigenes Template/Layout zu verwirklichen. Das Entwicklerhandbuch habe ich auch mal überflogen. +Es ist auf Deutsch, Funktionen sind kurz und präzise erklärt. +Eigenen Code kann man offensichtlich sehr einfach einfügen (Dank den Hooks) Auf den ersten Blick erscheint mir das System relativ offen. Ich werde mit dem Contao auf jeden Fall mal etwas rumspielen. |
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| Erfahrener Benutzer Registriert seit: 30.07.2008
Beiträge: 1.129
PHP-Kenntnisse: Fortgeschritten ![]() ![]() ![]() | Zitat:
![]() Zitat:
Früher dachte ich auch mal so - aber bei dieser Denkweise dürfte man gar nicht erst mit OBjektorientierung anfangen.. Zitat:
Als Auszug habe ich hier meinen Logger zur Verfügung gestellt: [Script] Variabler Logger Der Werdegang des Frameworks war eine Odysee der verschiedensten Konzepte - Ganz ursprünglich ging es mir um ein CMS mit möglichst schlankem Kern und Modulen, die ausschließlich per Hooks eingebunden wurden - Das habe ich zwei Jahre lang verfolgt, bis ich mir eingestehen musste, dass das nie 100%ig funktionieren kann. Mit dem eigentlichen Framework angefangen hatte es, weil ich von der Struktur des Zend-Frameworks begeistert war, der Ressourcenverbrauch allerdings erschreckend war. Daher baute ich es im Prinzip am Anfang fast 1:1 nach, allerdings mit geringerem Ressourcenverbrauch. Dann stieß ich auf das PAC- bzw. HMVC-Prinzip und habe das nach vielen Umwegen und Misserfolgen erfolgreich implementieren können, so dass mittlerweile die ganze Struktur darauf beruht - Alles in allem sitze ich da mittlerweile seit gut drei Jahren dran. Ob es mir geholfen hat, Templates für CMS zu bauen? Mmh.. k. A. - Das ist ein völlig anderes Gebiet und ist von CMS zu CMS unterschiedlich. Bei Contao z. B. hast Du ja selber geschrieben, ist es ziemlich einfach, eigene Templates zu kreieren und einzubinden - Aber auf jeden Fall hat es mich fachlich unglaublich weiter gebracht. Auch dadurch ist es einfacher geworden, Konzepte zu bewerten und ggf. umzusetzen. | |||
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