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Server, Hosting und Workstations Server-Konfigurationsdateien (.htaccess/httpd.conf) und Arbeiten auf Serverebene

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Alt 03.08.2011, 16:39  
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Hola,

ich stehe aktuell vor einem kleinen Problem mit meinen Webserver. Dieser läuft aktuell bei mir zu Lernzwecken mit Debian 6 und Apache bei mir lokal zuhause, mit dem Gedanken dass ich besser lokal spielen kann, als das ich mir meinen echten Webserver schrotte.

Nun möchte ich gerne den Webserver für das Internet erreichbar machen und habe dem Debian Server eine feste IP gegeben. DynDNS läuft über dem Router und auch Port 80 und der Port für SSH wird weitergeleitet, leider jedoch nicht wie gewollt:

Situation:

-1. DSL Router (DHCP deaktiviert) bringt das Internet mit dem Gateway 192.168.220.1
- danach geht es in einem Cisco Verteiler, dieser u.a. sich auch um das WLAN kümmert, dieser hat den Gateway: 192.168.1.1. Debian ist jedoch über LAN angeschlossen.
- Meine Windows Kiste läuft auf der IP: 192.168.1.99 der Debian Server auf der IP: 192.168.1.100
- Port 80 wird im Cisco weitergeleitet zum Webserver

Wenn ich die DynDNS Adresse aufrufe auf dem Windows Rechner, habe ich sozusagen ein Intranet und die Testseite von Apache wird aufgerufen.

Gebe ich meine echte IP im Browser ein, so werde ich auf den Router von Samsung (1) umgeleitet, obwohl ich Fernsteuerung deaktiviert habe.

Zudem ist seltsamerweise der Debian Server unter: 192.168.1.100 sowie unter 192.168.220.1 erreichbar. Der Cisco ermittelt die 192.168.220.1 als Broadcast IP.


Was jemand vll. weiter, sodass ich den Debian Server "online" bekomme und diesen via 80 sowie SSH erreichen kann?
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Alt 03.08.2011, 17:06  
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Der Debian-Server kann nur dann unter 192.168.220.1 erreichbar sein, wenn dein Router (der diese IP belegt), den Port 80 an deinen Server (192.168.1.100) weiterleitet. Das heißt, dass deine Subnetze nicht scharf getrennt sind. Folglich solltest du den Port 80 auch für Verbindungen von außerhalb direkt auf den Server leiten können anstatt den Umweg über den Cisco zu nehmen. Letzteres wäre sowieso Blödsinn, wenn sich dieser nur um das WLAN kümmert. Wie ich das verstehe, liegt dein Server zwar im Subnetz 255.255.1.0 des Ciscos, ist technisch aber an das Netz 255.255.220.0 angebunden.

Zitat:
Wenn ich die DynDNS Adresse aufrufe auf dem Windows Rechner, habe ich sozusagen ein Intranet und die Testseite von Apache wird aufgerufen.
Was ich jetzt nicht ganz verstehe. Die DynDNS-Adresse sollte eigentlich auf deine öffentlich IP, also die, die dein Provider dir gibt, gemappt sein, ansonsten ist das Ganze eher witzlos.
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Alt 03.08.2011, 17:30  
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Zitat:
Zitat von Manko10 Beitrag anzeigen
Folglich solltest du den Port 80 auch für Verbindungen von außerhalb direkt auf den Server leiten können anstatt den Umweg über den Cisco zu nehmen.
Leider bin ich genötigt diesen Umweg zu nehmen, da das DSL Modem nur 1 LAN-Anschluss besitzt und ich somit nicht beide bzw. drei Rechner abdecken kann


Zitat:
Zitat von Manko10 Beitrag anzeigen
Was ich jetzt nicht ganz verstehe. Die DynDNS-Adresse sollte eigentlich auf deine öffentlich IP, also die, die dein Provider dir gibt, gemappt sein, ansonsten ist das Ganze eher witzlos.
So wie ich das von früher kenne, so wird die dyndns im Router eingetragen und bleibt dann konstant mit dyndns verbunden. Wenn sich die IP ändert, so wird diese bei dyndns übernommen.
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Alt 03.08.2011, 17:45  
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Zitat:
Leider bin ich genötigt diesen Umweg zu nehmen, da das DSL Modem nur 1 LAN-Anschluss besitzt und ich somit nicht beide bzw. drei Rechner abdecken kann
Der Server hängt also per Kabel am Cisco? Da es sich, wie du schreibst, um einen „Verteiler“ handelt (ich gehe davon aus, dass es sich um einen Router handelt, der als Switch fungiert) und du den Server auch über das Subnetz 255.255.220.0 aufrufen konntest, nehme ich an, dass die Netze nicht getrennt sind und von einem ins andere Netz geroutet wird. Das muss laut deiner Beschreibung schon allein deshalb so sein, da sonst kein Rechner ins Internet könnte, wenn der Cisco als einziger am Internet-Gateway hängt. Folglich würde ich trotz technischer Anbindung an den Switch, das direkte Portforwarding vom Internet-Gateway zum Server versuchen.

Zitat:
So wie ich das von früher kenne, so wird die dyndns im Router eingetragen und bleibt dann konstant mit dyndns verbunden. Wenn sich die IP ändert, so wird diese bei dyndns übernommen.
Bei IP-Adress-Änderung informiert der Client den DynDNS-Provider. Eingebaut ist diese Funktion meist im Router selbst, sofern dieser ein integriertes Modem hat. Zuständig für die Aktualisierung ist also der Router, der am Internet hängt und dieser sollte stets seine öffentliche IP übermitteln. Folglich sollte deine DynDNS-Adresse keine Intranet-Adresse sein, sondern eine öffentliche Domain, mit der du stets auf deine öffentliche IP zugreifst, auch wenn du sie aus deinem eigenen Netz heraus aufrufst. Wenn du unsicher bist, führe mal ein nslookup auf die Adresse aus oder pinge sie an, dann siehst du, auf welche IP sie verweist.
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Alt 03.08.2011, 18:57  
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Nur mal vorweg gefragt. Wenn ich das Portforwarding deaktiviere komme ich mit meiner echten Adresse auf das Routermenü. Kann dies zu Problemen führen?

nslookup sagt: 192.168.220.100 das lustige ist, ich kann mich via 192.168.220.100 und 192.168.1.100 ins SSH einloggen. Die Apache Testseite kommt ebenfalls auf beiden IPs, der Browser meinte etwas von Intranet, deswegen warf ich diesen Begriff in den Raum.

dyndns kann im Gateway sowie Modem eingerichtet werden, leider liefert er kein Modem, sonst hätte ich das Gerät schon längst aus der Konfiguration geschmissen.

Muss unter Debian ein NameServer eingerichtet werden? Aktuell habe ich es folgendermassen eingetragen:

Code:
# The primary network interface
#allow-hotplug eth0
#iface eth0 inet dhcp
auto eth0
iface eth0 inet static
        address 192.168.1.100
        netmask 255.255.255.0
        network 192.168.1.1
        broadcast 192.168.1.255
        gateway 192.168.1.1
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Alt 03.08.2011, 19:39  
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Ich glaube, du bringst hier ein bisschen was durcheinander.

Zitat:
nslookup sagt: 192.168.220.100
Das ist definitiv falsch es sei denn, du willst DynDNS nur für dein internes Netzwerk nutzen. Das ist aber wegen statischer IPs ziemlich witzlos und auch bei DHCP würde es ziemlich überflüssig sein, da hierüber auch Domain-Namen vergeben werden.

Zitat:
nslookup sagt: 192.168.220.100 das lustige ist, ich kann mich via 192.168.220.100 und 192.168.1.100 ins SSH einloggen.
Natürlich kannst du dich per SSH einloggen. Dass dein Server auf zwei IPs ansprechbar ist, lässt vermuten, dass hier bereits Netzwerkverkehr entsprechend geroutet wird bzw. dein Debian-Server ein zweites (möglicherweise virtuelles) Netzwerk-Interface hat. Wo diese Einstellungen vorgenommen wurden, musst du schon selbst herausfinden.
Fange mal bei der Diagnose deiner Netzwerk-Interfaces auf dem Server an:
Code:
ifconfig -a
route
Zitat:
der Browser meinte etwas von Intranet, deswegen warf ich diesen Begriff in den Raum.
Es handelt sich nun mal um interne Adressen, über die du niemals einen Server im Internet ansprechen kannst. Alles, was mit 192.168 anfängt, ist reserviert für lokale Class-C-Netzwerke.

Zitat:
dyndns kann im Gateway sowie Modem eingerichtet werden, leider liefert er kein Modem, sonst hätte ich das Gerät schon längst aus der Konfiguration geschmissen.
Dein „DSL“-Router enthält kein Modem? Wieso nennst du ihn dann DSL-Router und wieso benutzt du ihn überhaupt, wenn er nur einen Ethernet-Port bietet? Wie auch immer: das Gerät, das die eigentliche DSL-Verbindung herstellt, ist für das DynDNS-Handling zuständig. Im Moment ist das jedenfalls falsch konfiguriert.

Zitat:
Muss unter Debian ein NameServer eingerichtet werden?
Nein, du musst keinen Namenserver einrichten. Du solltest dafür sorgen, dass deine DynDNS-Domain auf deine öffentliche IP verweist (also eben keine im 192.168.0.0/16-Subnetz) und dein DSL-Router (oder was auch immer das für ein Gerät ist) den Port 80 an deinen Debian-Server weiterleitet. Den Cisco würde ich vollkommen außenvor lassen.
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Alt 04.08.2011, 01:34  
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FIXED, habe es hinbekommen den Cisco über PPPoE ins Internet zu bringen und den DSL Router als reines Modem laufen zu lassen. Nun wo es effektiv nur noch den Bereich 192.168.1.x gibt funktioniert alles wie gewünscht.

THX @ all
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