ich geb dir mal'n tipp:
die validierung ist zwar umzusetzen, aber nicht sinnvoll.
der begriff over-validation bezeichnet den versuch der programmier-anfänger, benutzereingaben mehr als nötig auf gültigkeit zu überprüfen - meist aus angst, dass das eigene skript dann fehlschlägt. es lässt sich leicht zeigen, dass ein benutzer, der absichtlich 'falsche' daten in ein formular einträgt, jede 'barriere' umgehen kann. validierst du zum beispiel auf 'nicht leer', kann der benutzer einfach 'bla' oder '0' oder etwas ähnliches eingeben, um das formular trotz ungültiger daten abzuschicken. validierst du nach 0 [vorwahl] [trennzeichen] [nummer] merkt man das beim zweiten oder dritten versuch und gibt 0123/4567890 an. das selbe gilt auch für datumseingabe.
ein anderes problem ist, dass viele benutzer, die daten bereits ins formular eingetragen haben, und an einer derartigen 'hürde' nicht vorbeikommen, nach max. 2 fehlversuchen alle daten wieder löschen und das formular dann einfach nicht ausfüllen. das ist ja auch nicht im sinne des erfinders, denn zumindest die sonstigen verfügbaren informationen wären ja sinnvoll und erwünscht gewesen.
daraus ergibt sich, dass man am besten nur das validieren sollte, was auch wirklich 'notwendig' ist, und weitere spielereien, die evtl. ganz nett wären, einfach wegzulassen.
grundregeln:
- mache es einem benutzer so leicht wie möglich, deine formulare auszufüllen - es ist schon schlimm genug, ein formular überhaupt ausfüllen zu müssen. dazu gehören auch sinnvolle fehlermeldungen.
- künstliche hürden machen nur dann sinn, wenn sie zum konzept gehören.
usability engineering lässt grüßen
cya
axo