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| Erfahrener Benutzer Registriert seit: 04.01.2009
Beiträge: 844
PHP-Kenntnisse: Fortgeschritten ![]() | Da ich kürzlich in ein Studentenwohnheim eingezogen bin, und mein Studium beginnen werde, flammt mir aktuell eine Frage immer wieder auf: Ich habe vom Wohnheim aus über ein "Eduroam"-Netzwerk direkte Verbindung zum Hochschulnetzwerk und darüber läuft meine Internetverbindung nun. Da das hier ja theoretisch eine Art LAN ist, frage ich mich ob hier auch die selben Sicherheitsprobleme gelten, wie in einem LAN. Speziell denke ich hier an MITM-Attacken und sniffen des Netzwerktraffics (bekanntlich bieten ja nicht alle webseiten ssl). Ich habe mir mal mit einem simplen IP-Scan die "Umgebung" angesehen, und einige im Netzwerk befindliche Rechner finden können, darunter einige Switche&Router, aber auch PCs von (vermutlich) anderen Studenten. Ich kann mit diesem Wissen auch auf Dateifreigaben der anderen Clienten zugreifen, und die Loginmasken der Router sind auch erreichbar. Soweit ja noch unproblematisch, wie sieht es aber nun mit MITM aus? Ich könnte das zwar testen (mein Fachreferat habe ich über exakt dieses Thema gehalten, und dabei das ganze an unserem alten Schulnetzwerk vorgeführt, dort war es aber ein simples LAN), aber ich habe wenig Lust gleich zu Beginn meinen Anschluss gesperrt zu bekommen, und frage deshalb lieber mal hier nach Kennt sich jemand in dem Bereich aus, wie hier Schutzvorkehrungen getroffen werden normalerweise? Besten Dank, Screeze
__________________ Develovision Blog Geändert von Screeze (30.09.2011 um 11:39 Uhr). |
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| PHP Code Flüsterer Registriert seit: 21.08.2005 Beiträge: 4682 PHP-Kenntnisse: Fortgeschritten | |
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| Benutzer Registriert seit: 04.09.2009
Beiträge: 34
PHP-Kenntnisse: Anfänger ![]() | Ich denke da musst Du dir keine Sorgen machen. http://www.eduroam.org/index.php?p=faq Normalerweise hat der Netzwerkadmin genug Ahnung was er tut. E-Mails beantworten diese auch sehr freundlich. |
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| Erfahrener Benutzer | eduroam ist ein infrastructure layer der dich in eine existierende Netzwerkstruktur bringt, regelt aber nicht die Zugriffe darin. Man in the Middle ist in RADIUS-Relays allerdings relativ uncool aber möglich. Insofern euer Campus über Router-Zugriffe per Dial-In-Hostnet verfügt würd ich den Admin entlassen.. Sicher das das was du gesehen hast kein Looking Glasses ( LG ) war ?
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| Erfahrener Benutzer Registriert seit: 04.01.2009
Beiträge: 844
PHP-Kenntnisse: Fortgeschritten ![]() | Zitat:
Zitat:
Zitat:
Prinzipiell würde ich klar vermuten, dass in so einem Netzwerk alles entsprechend abgesichert wurde, aber ich sag lieber niemals nie und frag vorher nach, auch interessehalber
__________________ Develovision Blog | |||
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| Erfahrener Benutzer | Nunja, in der Regel sollten Uni-Netzwerke zentrale Storage-Hubs haben und nicht mit Freigaben umsich werfen. Dial-In-Hostnets sind allgemein so gesichert das jeder Host der dorthin verbindet demilitarisiert gegenüber jedem anderen Host existiert. Im klartext, du bist zwar in Domäne "Bla", kannst aber ohne Authorisation des "Domänen-Controllers" ( wird heute anders gelöst; sollte hier nur als "Subjekt" angesehen werden ) nix sehen / tun / machen. Zugriffe über entsprechende Ports werden ebenfalls nur erlaubt wenn der Domänen-Controller das für dich vorsieht und entsprechend in deine Demilitarized Zone forwardet. Funktioniert ähnlich dem bekannten Dial-In System wie du es vom DSL Anschluss ( PPPoE->PPPoA-PPPoE->HostNet ) kennst, nur basierend auf einem Server statt auf einem Router-Cluster. Der Pendant dazu ist eine full-inspecting Firewall ( Packet Inspecting / SI ), die den gesamten Netzwerverkehr mit implementierter Anbindung an den RADIUS-Server steuert, zumeist als SSTM-Firewall ( Single Side Transparency Mode ) oder FTM-Firewall ( Full Transparency Mode ) in solchen Netzen anzutreffen. Dirty Networks gibs natürlich auch, dort steht in der Regel nur ein RADIUS Server rum, der die Dial-In's verwaltet, aber zumindest da sind die Router "dicht" ( Config-Panels sind nur per IP-Tunnel erreichbar ) und jede öffentliche Windows-Freigabe veranlasst den RADIUS-Server dazu deine Verbindung zu kappen.
__________________ Geändert von tr0y (30.09.2011 um 19:12 Uhr). |
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| Erfahrener Benutzer Registriert seit: 04.01.2009
Beiträge: 844
PHP-Kenntnisse: Fortgeschritten ![]() | Ok, wenn ich das richtig verstanden habe, sollte ich also gar keinen Zugriff auf andere Clients bekommen? Ich vermute auch eher, dass es sich hier um ein Subnet o.ä. handelt, welches nur für das Wohnheim gilt, da es nur geschätzt 5-10 PC's waren, die restlichen ~5-10 Geräte waren Router/Switche. Im Hochschulnetz sollten da definitiv mehr PCs hängen, also das gesamte Netzwerk kann das nicht sein.
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| Erfahrener Benutzer | Ist zu vermuten, Ja. Die Router die du da gesehen hast waren wohl Router von anderen Studenten damit die ihre 20 iPads, die 8 Server und den Gammel-Gaming-Laptop sowie die IP-Cam vom sterbenden Hamster ans Netz kriegen ^^
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| Erfahrener Benutzer Registriert seit: 04.01.2009
Beiträge: 844
PHP-Kenntnisse: Fortgeschritten ![]() | Das würde ich ausschließen, da es nur 2 versch. Typen von Routern/Switches waren und diese am ende der ip-range mit aufeinanderfolgenden Zahlen im letzten Block (ich glaube x.x.x.248 - x.x.x.254 in etwa) angelegt waren. Zudem ist uns das aufstellen von Switches/Routern verboten (ok daran halten ist so eine Sache .....) Davon abgesehen handelt es sich um ein neues Wohnheim, in dem aktuell meines Wissens gerade einmal ca 10-12 Studenten endgültig eingezogen sind, der Rest kommt in den nächsten Tagen. Von diesen sind (neben mir) lediglich 2 andere Studenten aus dem IT-Bereich, einer davon hat def. kein Zusatzgerät online, und mein Router ist nicht mitgezählt Zitat:
Dennoch bleibt nun die Frage nach der Sicherheit?
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| Erfahrener Benutzer | Welche IP der Router hat, ist den 254 Endgeräten dahinter egal,.. Ich kann nur ins blaue raten was mit der Netzwerk-Infrastruktur bei euch so geht.. und wieviel genau da in Sicherheit investiert wurde.
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