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Das Ding heißt nun mal PC, und das bedeutet "Persönlicher" Computer. Dafür ist jeder selbst verantwortlich.
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Das ist zwar richtig, allerdings hat sich die Branche sehr verändert. Die Heilsversprechen der Werbeindustrie gehen jedenfalls nicht vom PC als Arbeitsgerät aus. Vielmehr zielen alle finanzstarken Softwareprodukte, die sich an den breiten Markt richten, auf den Computer als Consumergerät ab. Besonders ist hier die Content- oder Unterhaltungsindustrie zu nennen, bereits wie die Daten aufbereitet werden, weist deutlich darauf hin, dass die Dienste mehr und mehr One-Klick-optimiert sind, als vornehmlich auf Content-Syndication, technische Verarbeitung, Datensicherung oder Individualisierbarkeit der Services. Dies findet zwar auf einer Ebene tiefer statt (Standardisierungsbestrebungen, APIs), auf Anwendungsebene wird der Markt aber immer noch stark durch geschlossene Systeme bestimmt.
Das alles führt zu einem dissonanten Userverständnis - das Gerät soll individuell, performant und sicher sein und dabei gleichzeitig Consumer-Hardware, also bei Einschalten verfügbar und wartungsfrei. Das passt offensichtlich nicht zusammen. Von daher bin ich bei Aussagen zu Eigenverantwortung immer sehr vorsichtig.