Schon kurios, welche Träume man haben kann. Normalerweise merke ich sie mir noch nicht einmal. Aber der heutige war echt filmreif.
Falls wer Geschichten mag, kann sich das hier durchlesen.
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Es fängt ganz harmlos an. Ein Typ, recht attraktiv, in einem offenen Auto. Das Auto ist nichts besonderes. Ein Geländeauto. Er kommt in eine Gegend, in der er wie ein Fremder wirkt. Allerdings ruhig, entspannt, cool.
Als er in einem Dorf ankommt, steigt er aus und kauft ein paar Lebensmittel. Sein Auto hat er auf einem Platz abgestellt. Er sitzt daneben auf dem Boden und isst etwas. Nur wenige Meter neben ihm entfert stehen 3 Personen. 1 Polizist und noch 2 weitere Männer. Einem dieser Männer wurde ein Auto gestohlen. Sie schildern den Vorfall. Den Dieb hat einer dieser Männer erkannt, der Polizist macht Notizen. Sie schildern ihm auch, in welche Richtung er gefahren ist, nämlich in Richtung Heimatdorf des Dieben. Eigentlich ist alles klar. Man müsste nur ins Polizeiauto steigen und zum Wohnort des Diebes fahren. Dann würde man ihn vielleicht sogar mit seiner Beute erwischen.
Doch der Polizist sträubt sich dagegen. Er kommt weder auf die Idee, dort hinzufahren, noch sonst irgendetwas zu unternehmen, außer den Bericht dann irgendwann später auf der Polizeistation abzuliefern. Er setzt sich in sein Polizeiauto und verschwindet.
Die anderen beiden sind entweder erstaunt oder schlichtweg entsetzt. Es kommen Spekulationen auf, dass nicht nur der eine Zeuge den Dieb wiedererkannt hat. Wie kann der Polizist derart inaktiv bleiben, wo doch alles so klar ist? Der Bestohlene ist außer sich.
Mein Hauptdarsteller sitzt immer noch da und isst gemütlich. Er hat alles mitgehört. Und als die anderen immer noch wild diskutieren, meint er ganz beiläufig: „Na wenn Sie wissen, wo er ist, warum fahren Sie dann nicht selbst hin?“
Das überrascht sie. Einerseits haben sie den Drang, den Dieb zu stellen und ihm eine Abreibung zu verpassen, andererseits kommt nun plötzlich die Panik auf. Das Heldentum haben die beide nicht selbst erfunden. Es folgen noch ein paar harte Worte, aber man merkt sofort, dass der Mut sie verlassen hatte.
Mein Hauptdarsteller hatte das alles ohne Worte beobachtet. Er scheint die Ruhe in Person zu sein. Isst noch immer nebenbei und sitzt auch noch immer auf dem Boden. Ganz beiläufig meint er: „Ich könnte Sie mitnehmen. Wir fahren hin!“.
Es ist den anderen beiden regelrecht anzusehen, wie erstaunt sie sind. Immer noch verunsichert, überlegen sie, wie sie vorgehen könnten. Jetzt endlich steht der Hautpdarsteller auf.. Die anderen sind offensichtlich beeindruckt. Groß und muskelbepackt. Jetzt gewinnen auch sie selbst wieder etwas Selbstvertrauen. Schließlich sagen sie zu. Die Jagd kann beginnen.
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Die 2 Männer setzen sich hinten auf die Bank. Die Fahrt geht los. Als sie aus dem Dorf heraus und auf der gleich daneben vorbeilaufenden Autobahn sind, sagt der Hauptdarsteller: „Sie müssen mir aber den Weg sagen, ich kenne mich hier nicht aus.“.
Sie fahren recht flott, die beiden Männer unterhalten sich immer noch aufgeregt auf der Hinterbank. Schließlich kommen sie zu einer Abfahrt. In ihrem hitzen Gespräch hatten die 2 Männer vergessen, ihn darauf hinzuweisen, jetzt abbiegen zu müssen. Also sie ihm erschrocken das mitteilen, kann er nicht mehr darauf reagieren. „Wir fahren einfach bei der nächsten runter“ meint der Hauptdarsteller.
Und wenige Sekunden danach taucht auch wirklich eine auf. Die beiden sind überrascht. Sie kannten diese Abfahrt gar nicht. Als sie abbiegen, wird die Straße zunehmens wilder. Plötzlich ist sie sogar nur noch ein Feldweg. Kein Problem für den Geländewage, es geht trotzdem flott weiter.
Plötzlich kommt ein kleines Dorf. „Wo sind wir?“ fragt einer der beiden Männer? Der andere kann das auch nicht beantwort. Sie fahren in das Dorf, rechts und links stehen einige Autos. Als sie daran vorbeifahren, merken Sie, dass auch vor ihnen ein paar Autos stehen. Und plötzlich starten sie alle der Reihe nach die Motoren. Das hat nichts Gutes zu bedeuten. Das wird allen schlagartig bewusst.
Mein Hauptdarsteller, der bislang eher mittelmäßige Fahrkunst bewiesen hatte, bei der Ausfahrt vom Dorf sogar mal etwas von der Straße abgekommen war, reagiert nun blitzartig. Kaum zum Stillstand gekommen, legt er den Rückwärtsgang ein und saust in einem höllischen Tempo wieder an den nebenstehenden Autos vorbei, wobei er etwas ins schlingern kommt, und sogar fast schon gestartete Autos rammt. Gerade so kommen sie an alles vorbei. Danach eine 180 Grad-Drehung, die eines Stundman gleich war, und aufs Gas, schnell wieder aus dem Dorf raus. Entsetzen auf der Rückbank.
Doch kaum hatten sie das kleine Dorf mit den wenigen Hütten verlassen wurde es ruhig. Niemand schien sie zu verfolgen.
Und es wurde noch kurioser. Nach wenigen hundert Meter tauchte vor ihnen plötzlich jenes Dorf auf, wo der Dieb lebte. „Aber es hätte noch ein paar Kilometer entfernt sein müssen.“ Staunten die 2 Männer. Meinen Hauptdarsteller war das nur Recht. Entspannt lehnte er sich in seinem Sitz zurück. Er war einfach nur froh, dass sie am Ziel waren.
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Sie hatten das Auto in der Nähe des Hauses geparkt, wo der Dieb wohnte. Jedoch vom Dieb keine Spur. Sie waren so schnell hier, ganz offensichtlich hatten sie ihn überholt. Wie das möglich war, verstanden sie selbst nicht. „Vielleicht sollten wir warten, bis es dunkel wird.“. Es war Herbst und 3 Uhr. Es würde also nur noch vielleicht 3 Stunden dauern, bis die Dämmerung über sie herbrach.
Sie saßen alle im Auto und überlegten, was sie machen könnten. „Wir könnten tauchen gehen“ schlug plötzlich der Hautpdarsteller vor. Man konnte nicht sagen, was sich die beiden Männer jetzt dachten. „Wie bitte?“ fragte einer von ihnen, sichtlich mehr als erstaunt. „Tauchen?“. Sie waren kurz davor, einen Dieb zu stellen und er schlug vor, tauchen zu gehen? „Hier soll es doch einen tollen Taucher-Erlebnispark geben, habe ich gehört. Ein See und ein Tauchbecken, die einen Übergang haben.“. „Ja das ist schon richtig, der Park ist sehr beliebt. Aber sollten wir nicht hierbleiben?“ Kam es nur zurück.
Plötzlich tauchte eine Frau vor ihrem Auto auf. Ihr Aussehen war schlichtweg göttlich. Schlank, groß, edel. Zudem hatte sie nur enge Sachen an. Als die beiden Männer sie sahen, verschlug es ihnen die Sprache. Der Hauptdarsteller selbst war sowieso ruhig. Er hatte den anderen nur zugehört. Doch er schien nicht irgendwie die Sprache verloren zu haben. Er sah sie zwar, wirkte aber eher nachdenklich.
Einer der beiden Männern konnte es sich schließlich nicht verkneifen, ihr nachzupfeifen. Doch sie ignoriert das. Dann lehnte sich der Hauptdarstellen etwas aus dem Auto. „Hallo xxx“ (den Namen habe ich im Traum seltsamerweise irgendwie nicht mitbekommen.). Und jetzt reagierte sie. Nicht überrascht, sondern ruhig. Sie ging zu ihm und erwiederte den Gruß. Die beiden Männer war nur perplex. Während bei ihnen die Hormone Samba tanzten, waren die anderen die Ruhe in Person. Nicht einmal ein Ausdruck einer Überraschung. Das war schon sehr verwirrend. Wer war der Fremde? Er kannte den Weg zum Dorf nicht, doch diese Person kannte er. Und ganz offensichtlich kannten sie sich auch. Auch wirkte es fast so, dass sie sich jeden Tag über den Weg laufen würden. Es grenzte fast schon irgendwie an Gleichgültigkeit, dass sie sich hier getroffen hatten.
„Was machst du hier?“ fragte sie ihn nur. „Das ist noch nicht klar. Ich würde gerne zum Tauch-Erlebnispark gehen.“. Die beiden Männer starrten in erstaunt an. Davon, dass sie einen Dieb stellen wollten, gar keine Rede? Statt einer heldenhaften Geschichte nur der Wunsch, tauchen zu gehen?
„Wartest du hier auf mich?“ fragte der Hauptdarsteller die Schönheit. „Du kannst hier im Auto warten, wenn du willst. Oder eine Rundfahrt machen.“. Es war eine höchst verwirrendes Szenario. Noch verwirrender war ihre Antwort. „Ja, OK, gerne“ mit einem Anflug eines Lächelns.
„Kommt, gehen wir eine Runde tauchen. Ich lade euch ein.“ sagt der Hauptdarsteller vergnügt, hüpfte bei geschlossener Tür aus dem Auto und strahlte die beiden Männer an. „Wir haben noch 3 Stunden.“. Die Männer war noch immer erstaunt, gaben aber schließlich zu ihrer eigenen Überraschung nach und stiegen ebenfalls aus.
Dann setzte sich die Traumfrau auf die Hinterbank. Auch sie lächelte nun.
Der Hauptdarsteller drückte nun einen Knopf neben dem Lenkrad und das offene Auto schloss sich. D. h. aus dem Kofferraum kam das Dach hervor. Danach setzte er sich noch zu ihr auf die Bank und schloss die Tür.
„Schön dich wieder zu sehen“, lächelte sie ihn an. Und er lächelt zurück.
„Du kennst die Fernbedienung. Und wenn du nicht weiter weißt, hilft dir das Auto.“. sagte er nur. Sie kannte nämlich nicht nur ihn schon, sondern auch das Auto. Woher, erfahren wir nicht. Nur eines wird dann anscheinend klar: das Auto scheint ein Eigenleben zu besitzen. Es fährt auch, ohne das Lenkrad ihn die Hand nehmen oder auf ein Gaspedal treten zu müssen. Als er wieder ohne weitere Worte das Auto lächelnd verlassen hatte und sich schließlich mit den anderen beiden auf den Weg machte, macht sie das auch. Sie blieb hinten auf der Bank sitzen und das Auto fuhr los.
Davon bekamen die anderen nichts mehr mit.
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Wie es dann weitergeht, weiß ich nicht. Vermutlich kommen sie gar nicht bis zum Tauch-Erlebnispark. Ich vermute, ihnen läuft der Dieb über den Weg. Und nach einer wilden Verfolgung stellen sie ihn. Der Hauptdarsteller hat dann natürlich die Ehre, ihn ausknocken zu dürfen.
Nur den Schluss wieder. Dann treffen sich der Hauptdarsteller und die Traumfrau in ihrem Auto wieder. Und jetzt kommt es endlich heraus. Die beiden sind wahrlich übermenschlich.
Das genau Ende ist irgendwie verwirrend. „Wie wäre es mit einem Abstecher ....“. fragt er sie. Ich weiß nicht mehr, wohin. Auf einen anderen Planeten? In den Himmel? Sie antwortet nur: „OK“ und lächelte ihn wieder an. Und schon waren sie auf den Weg und flogen mit ihrem Auto in den Himmel.
Ende gut, alles gut.
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Das Lustige ist, ich habe sogar den Titelsong geträumt: “The heaven is up to you.“. Ich weiß noch nicht einmal, was das bedeutet.