Na, dann hier mal ein wenig Senf von mir ...
Code:
It's not a bug, it's a feature!
Code:
Das Leben ist schei$$e - aber die Grafik ist geil!
Und ...
Code:
Die Geschichte mit den Bienen ist out!
Eines Tages wachst Du auf, bist schon über dreißig und hast noch keinen Nachwuchs. Du glaubst gar nicht, was Du alles verpasst hast - bis dato!! Ich sage ganz ehrlich: Kinderhaben ist schön. Denkt jetzt bitte nicht nur an nachts schreiende Kinder, vollgeschissene Windeln, Sabber auf den eigenen Klamotten oder die Expeditionen der Kleinen in die Welt der HiFi-Elektronik: "Schau Papa, das Toast passt auch in den Videorekorder!"
Mein Sohnemann ist nun fünf Jahre und so langsam macht man sich als fürsorglicher Vater dann doch die einen oder anderen Gedanken, was man seinem Sohn am liebsten alles noch vermitteln möchte. Schlimmer wird es dann, was man seinem Sohn bzw. Kind noch alles vermitteln MUSS; obwohl es bei dem ein oder anderen dann doch ein Gefühl von Unwohlsein nährt.
Nun ist es zwar noch nicht so weit, aber ich denke bereits über die schwierigste Frage bzw. Antwort nach, die eigentlich irgendwann von meinem kleinen Schatz kommen kann: "Papa, wie bin ich auf die Welt gekommen?"
Der ein oder andere mag jetzt lachen, aber wenn mein Sohnemann mit dieser Frage kommt, wird er zwar ein wenig älter sein, doch stellt man sich da ja erfahrungsgemäss mit derartigen Erklärungen immer ein wenig an.
Michael Mittermeyer - in meinen Augen einer der besten Comedians Deutschlands - hat es mal in seiner Back-to-Life-Tour mit "Bienchen und Blümchen" probiert. Später fiel dann der bis heute noch treffende Satz der Biene: "Haaa, komm her Löwenzahn... ich popp Dich bis Du blühst!"
Aber mal im Ernst: Wie kann man einem Kind am plausibelsten erklären, wo so ein kleiner Mensch herkommt? Und mal für die Rüpel unter Euch: Wenn ich Sexualaufklärung RICHTIG mache - also quasi die Wahrheit erzähle -, so wird es wohl in Zukunft ein stark verstörtes Verhältnis zwischen Vater und Sohn geben und er meint dann abends nicht mehr einschlafen zu können, da er Mama verteidigen muss.
Wie verpackt man also derartiges? Als Programmierer würde ich wahrscheinlich folgendes sagen:
"Na gut, mein Sohn ... irgendwann müssen wir dieses Gespräch wohl führen: Der Papa hat die Mama in einem "chatroom" kennen gelernt. Später haben der Papa und die Mama sich in einem "cyber café" getroffen und auf der Toilette hat die Mama ein paar "downloads" von Papas "memory stick" machen wollen. Als der Papa dann fertig für das "uploaden" war, merkten wir plötzlich, dass wir keine "firewall" installiert hatten. Leider war es schon zu spät, um "cancel" oder "escape" zu drücken, und die Meldung "Wollen Sie wirklich uploaden?" hatten wir in den "Optionen" unter "Einstellungen" schon am Anfang gelöscht. Mamas Virenscanner war schon länger nicht "upgedated" worden und kannte sich mit Papas "blaster-worm" nicht so recht aus. Wir drückten die "Enter"-Taste und Mama bekam die Meldung "Geschätzte Download-Zeit: 9 Monate".
Vielleicht ist es nicht eine unbedingt kindgerechte Formulierung und es wird ein paar Verständnisschwierigkeiten geben, doch hat mein Sohn a) seine Antwort und b) ich mir einen zwar menschlichen, aber peinlichen Moment erspart... oder vielleicht doch nur herausgezögert. Aber Mama ist ja auch noch da... :D
by Sascha (public-G)