Na ja, was mir u.a. Kopfschmerzen macht sind die Fälle aus der Vergangenheit, wo es Hacker immer wieder geschafft haben (weis nicht wie) die Adressdaten von grossen Firmen im Internet offenzulegen. Wäre da die DB verschlüsselt, hätte man nur den Spaghetti-Code vorgefunden.
Ein weiteres Sicherheitsrisiko besteht beim Provider selbst. Heutzutage kann man niemandem mehr trauen, und wer garantiert einem das beim Provider nicht jemand angestellt ist, der sich an den Daten der Kunden bedient um damit Geld zu verdienen. Ich bin zwar bei 1&1, habe aber trotzdem ein komisches Gefühl. Schließlich haben die Admins dort auf alles Zugriff. Ist alles nicht ausgeschlossen. Mit einer Verschlüsselung würden diesen Leuten schon mal Steine in den Weg gelegt werden.
Aber ich sehe das auch so, das man sich selbst massiv Steine in den Weg legt. Vor allem auch wenn man mal ein par Fehler in der DB hat die behoben werden müssen. Ist alles verschlüsselt, kann man die Arbeit mit dem Telnet Client in vielen Fällen knicken, wenn es nicht nur um Datenbankdesign geht sondern um Suche nach verwaisten Datensätzen etc.
Hinzu kommt, das man in vielen Fällen wohl auf BLOB anstatt auf z.B. varchar(20) zurück greifen muss, weil der Code einfach viel länger wird.
Passwörter sind MD5() verschlüsselt, aber die will man ja auch nicht durchsuchen oder irgendwo anzeigen. In dem Fall stört es nicht
Nur musste ich bisher die Erfahrung machen das Seitens der Kundschaft immer wieder nach Verschlüsselung gefragt wird. Die Leute fühlen sich einfach sicherer, wenn ihre sensiblen Daten auf dem Server nich in Klartext gespeichert werden. Aber im Moment sehe ich da noch massive Schwierigkeiten was die Umsetzung angeht, und glaube auch das die Performance spürbar darunter leidet. Bin aber kein Experte, bestimmt weis es jemand besser
